Willkommen beim NABU Dorsten

+++ Aktuell +++

Ein blühendes Garten-Kunstwerk, Hilfe für Wildbienen und ein leckeres Wall-Picknick

Am 15.6. wird um 11.00 Uhr am Ehrenmal am Westwall die von der Dorstener Künstlerin Brigitte Stüwe initierte Garten-Kunst-Aktion Renaissance MITte eröffnet.

Die nach Vorbild eines Renaissance-Gartens mit blau blühenden, insektenfreundlichen Pflanzen gestalteten Flächen laden im Rahmen eines öffentlichen Wall-Picknicks dazu ein, entdeckt zu werden.

Informationen zum naturnahen Gärtnern und

 

Begleitend zur Einweihung organisieren Vertreter aus der AG "MITte blüht auf" zum Thema "Biodiversität" ein Wallpicknick. Dieses Mitbring-Picknick steht im Zeichen "Blühende Vielfalt - Biodiversität im Alltag für alle". Am Westwall sind Interessierte herzlich dazu eingeladen, alles für Leib und Seele aus der regionalen/saisonalen Küche mitzubringen. Für Kaffee und Wasser wird an diesem Tag gesorgt sein; bitte bringen Sie Ihr eigenes (Picknick-)Geschirr und gern eine Decke mit!

Entweder durch den Shuttle-Service der E-Rikschas oder aber zu Fuß gelangt man an die große Staudenfläche am Ostwall, wo unter anderem die Dorstener Imkerin Karina Möllers und der NABU e.V. die Besucher mit vielen Tipps und Tricks rund um das Thema "Naschgarten für Insekten" erwarten.Hier wird auch mit Unterstützung des St. Ursula Gymnasiums eine große Nistwand für Wildbienen errichtet - helfende Hände sind herzlich willkommen!

Kommen und genießen Sie einen wunderbaren Tag bei interessanten Gesprächen, faszinierender Kunstinstallation sowie regionalen Leckereien rund um den Schutz der Artenvielfalt.

 

Terminvorschau bis zum Sommeranfang

Zum Vormerken im Kalender hier die bisher in den nächsten Wochen geplanten Termine des NABU Dorsten:

 

18. 4.: Gruppentreffen im Hervester Kulturzentrum "Das Leo" auf dem alten Zechengelände. Beginn: 19.30 Uhr.

 

1. 5.: Die traditionelle NABU-Maiwanderung, zu der alle Mitglieder herzlich eingeladen sind, startet um 10 Uhr vom Dorstener Marktplatz. Diesmal geht es zu Fuß entlang an Kanal und Lippe. Der gemütliche Ausklang ist bei Steffi und Olaf im Stadtsfeld geplant, bei gutem Wetter im Garten. 

 

16.5.: Besonderheit beim Gruppentreffen im "Leo" ist an diesem Abend eine Reisebericht über Borneo und Malaysia. Beginn: 19.30 Uhr.

 

4.7.: Beim Rundgang durch den Lembecker Forst sollen anschaulich die Auswirkungen des extrem trockenen Sommers 2018 verdeutlicht werden.


+++ Aktuell +++

Nächstes NABU-Treffen am 4. April

Zuhörer des Vortrags von Michael Jöbges haben im Anschluss an die Hauptversammlung des NABU Dorsten eine Menge Wissenswertes über Eulen erfahren. Zum Beispiel, dass allein im Kreis Recklinghausen mittlerweile zwölf Uhu-Paare brüten und es nirgendwo in Deutschland derzeit so viele Eulen gibt wie in NRW. Aber auch, dass die Zahl der Stein- und Waldkäuze abnimmt, weil es für diese Arten immer weniger geeignete Brutplätze gibt. Insofern hat auch der NABU Dorsten in der Vergangenheit mit dem Anbringen einiger spezieller Nistkästen einen Beitrag geleistet, um den Negativ-Trend zu stoppen. Das sollte Ermutigung sein, sich weiter für die Natur zu engagieren. U.a. werden beim nächsten Treffen ab 19.30 Uhr am 4. April im Kulturzentrum LEO auf dem Hervester Zechengelände einige aktuelle Vorhaben  besprochen. So wird es um Verlauf und Abschluss der diesjährigen Krötenzaun-Aktivitäten gehen, aber auch um die Vorbereitung künftiger Aktionen. Dazu zählt die Planung der nächsten Veranstaltung "NABU im Dialog", wo eventuell das Gespräch mit Anglern oder Jägern gesucht werden soll. Aber auch eine denkbare Beteiligung am Fahrrad-Aktionstag der Stadt (19. Mai auf dem Hardter Georgsplatz) steht zur Diskussion. Alle Interessen sind herzlich eingeladen!

+++ Aktuell +++

Experte stellt Nachtvögel ins Rampenlicht

Im Anschluss an die Hauptversammlung des NABU Dorsten am Freitag, 22. März, sind alle Interessenten zu einem ebenso informativen wie spannenden Vortrag eingeladen. Ab 20.15 Uhr wird dann im Cornelia-Funke-Baumhaus eine Multimedia-Show faszinierende Einblicke in das Leben der heimischen Eulen geben und aufzeigen, wie die nächtlichen Jäger geschützt werden. Referent Michael Jöbges ist langjähriger Mitarbeiter der NRW-Vogelschutzwarte und gilt als hochkarätiger Experte für alles, was Federn hat und hierzulande fliegt und brütet.

+++ Aktuell +++

Nächstes Gruppentreffen am 7. März

Alle interessierten Mitglieder sind eingeladen, am nächsten Gruppentreffen der Dorstener NABU-Gruppe teilzunehmen. Beginn im Hervester Kulturzentrum "Das Leo" auf dem Zechengelände ist am Donnerstag (7.3.) wie gewohnt um 19.30 Uhr. An diesem Abend wird es vorrangig um laufende Maßnahmen und die Vorbereitung von Aktionen im kommenden Halbjahr gehen. ACHTUNG: Weil am Freitag, 22. März, pünktlich um 19 Uhr im Baumhaus die diesjährige Hauptversammlung beginnt, entfällt am 21. März das zweite monatliche Gruppentreffen.  

+++ Aktuell +++

Termine, Termine, Termine!

Krötenzaunaufbau: Wer Zeit und Lust hat, beim Errichten der Krötenzäune mitzuhelfen, sollte sich zwei Termine vormerken. Zunächst ist geplant, am Samstag, 16. Februar, ab 10 Uhr am Schöning, einem Abzweig von der B 58 vor Altwulfen, den ersten Krötenzaun aufzubauen. Für die Gälkenheide wurde dann Samstag, 23. Februar, ebenfalls ab 10 Uhr, der nächste Termin ins Auge gefasst.  Sollte wider Erwarten starker Frost unsere "Bauvorhaben" durchkreuzen, wird dies auf dieser Seite mitgeteilt. Also vorsichtshalber nachschauen!

NABU-Gruppentreffen: Unser nächster Gruppenabend, bei dem es um kein spezielles Thema sondern die allgemeine Naturschutz-Arbeit geht, findet am Donnerstag, 21. Februar, ab 19.30 Uhr im Kreativraum des Leo-Kulturzentrums in Hervest statt.

NABU-Hauptversammlung: Auch der Termin unserer Jahreshauptversammlung wurde bereits festgelegt und kann vorgemerkt werden: Freitag, 22. März, 19 Uhr. Treffpunkt ist dann das Baumhaus, der Pfeileranbau des Dorstener Rathauses an der Halterner Straße 5. Die Tagesordnung geht allen Mitgliedern noch schriftlich zu.  (Eintrag vom 7.2.19)

+++ Termin +++

"Froschkonzert" im Leo am 7. Februar

Hört mal, was da quakt! Wissenswertes über Kröten, Frösche und Molche berichten Jörg Meinecke und Johannes Ader beim nächsten NABU-Treffen. Beginn ist am 7. Februar um 19.30 Uhr im Kreativraum des Kulturzentrums "Das Leo" auf dem ehemaligen Zechengelände in Hervest. Auf die interessanten Informationen über in unserer Region heimische Lurche folgt dann die Vorbereitung der Praxis. Im zweiten Teil des Treffens wird es darum gehen, wer wann und wo Krötenzäune aufstellt und wer sich anschließend darum kümmert, dass die Tiere in ihre Laichgewässer kommen. (Eintrag vom 21.1.19)

+++ Aktuell +++

Windkraftzonen im Gespräch

Da eine übergeordnete Behörde das Windkraftkonzept der Stadt Dorsten ablehnte und eigene Vorstellungen einbrachte, muss der NABU Dorsten bis Ende Januar Stellung beziehen. Qua Funktion wird dies Jörg Meinecke übernehmen. Im Vorfeld hat sich Frank Lumpe, Windkraftexperte im städtischen Planungsamt, bereit erklärt, an unserem Gruppenabend am 17. Januar ab 19.30 Uhr im Leo teilzunehmen und Fragen zu den verschiedenen Positionen beantworten. Außerdem wird sich auch Sebastian Cornelius vorstellen, der neue Klimaschutzmanager der Stadt. 

+++ Aktuell +++

19.1.: Landschaftspflege-Aktion in Barkenberg

Erinnert sich noch jemand an die K6n? Mit dieser geplanten Straße sollte einst eine Verkehrsverbindung zwischen Barkenberg und Lembeck geschaffen werden. Die "Nordanbindung" kam jedoch nie zustande. Und der Dünencharakter des Geländes ist inzwischen unter wuchernden Pflanzen verschwunden. In einer gemeinsamen Aktion wollen der NABU Dorsten und Anwohner nun dafür sorgen, dass der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt wird. Freiwillige Helfer sind dabei am Samstag, 19. Januar, sehr willkommen und können gerne Schubkarren, Schaufel oder Laubrechen mitbringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Und die Stadt Dorsten stiftet allen Teilnehmern Erbsensuppe und Getränke. Treffpunkt ist um 10 Uhr die Maiberger Allee (Verlängerung des Wittenberger Damms) in der Kurve zwischen den Straßen Schwalbenstück und Südheide, wo auch die Autos geparkt werden können.  Am Straßenrand wird ein NABU-Hinweisschild aufgestellt. Achtung: Bei strengem Nachtfrost muss die Aktion verschoben werden. Deshalb bitte am besten am Vortag noch einmal auf diese NABU-Internetseite schauen, wo eine Absage so früh es geht gemeldet werden würde. (Eintrag vom 11.1.19)

+++ Hintergrund +++

Artenschutz in der Sandkuhle

Zum Hintergrund der Pflegeaktion vom 19. Januar hat Volker Fockenberg Informationen zusammen gestellt:

 

Die „Sandkuhle“ ist vor fast 50 Jahren beim Bau der „Neuen Stadt Wulfen“ (Barkenberg) entstanden. In die Sandfläche wanderten Bewohner aus letzten Resten der ehemals großen Wulfener Heidegebiete ein. Diese Heidereste sind heute längst zerstört. In der oligotrophen „Sandkuhle“ haben an Heide und Sandmagerrasen angepasste Spezialisten in Dorsten-Wulfen überlebt. Der Biotopkomplex "Silikat- und Sandtrockenrasen" gehört in NRW zu den stark gefährdeten Biotopen.

 

Die Lebensgemeinschaften der Sandfelder sind Sukzessionsstadien, die schließlich in Eichen-Birkenwald oder Kiefern-Eichenwald übergehen. Die natürliche Sukzession wird durch den hohen Stickstoffeintrag aus der Luft (in NRW durchschnittlich 12 kg je Hektar und Jahr) beschleunigt. Das Nebeneinander verschiedener, insbesondere früher Sukzessionsstadien ist Voraussetzung für eine Vielzahl bedrohter und für Sandgebiete charakteristischer Arten. Der NABU Dorsten möchte zusammen mit der Stadt Dorsten mit einer Pflegeaktion den hohen Naturschutzwert der Sandkuhle erhalten. Der Eigentümer der Sandkuhle, die Stadt Dorsten, will dafür Sorge tragen, dass es für die Helfer etwas zu essen und zu trinken gibt.

 

 

 

Maßnahme „Schaffung offener Sandflächen“:

 

Die Sandflächen und Sandtrockenrasen der Sandkuhle sind Nisthabitate vieler spezialisierter und gefährdeter Wildbienenarten. Für sie soll die störende Vegetation (überwiegend Gras und Brennnesseln) per Hand abgeplackt werden. Asche und Holzreste von alten Lagerfeuerstellen sollen ebenfalls entfernt werden.

 

 

 

Maßnahme „Anpflanzung von 6 Weiden“:

 

Viele Bienenarten der "Sandkuhle" nutzen Weiden (Salix) als Nahrungsquelle. Darunter befinden sich vier oligolektische Arten, die ausschließlich Weiden als Pollenquelle nutzen, sowie zwei Kuckucksbienen, die nur bei Weidenspezialisten schmarotzen. In der Sandkuhle wurden nur früh blühende Salweiden gefunden. Mittel und spätblühende Weiden fehlen dort. Ziel sollte ein lang anhaltendes Blütenangebot durch verschiedene Weidenarten sein. Daher plant der NABU drei männliche Bruchweiden (Salix fragilis; spät blühend) und drei männliche Purpur-Weiden (Salix purpurea; mittelspäte Blütezeit) zu pflanzen. Sowohl die männlichen als auch die weiblichen Kätzchen produzieren Nektar. Da nur die männlichen Pflanzen auch ein überaus reiches Pollenangebot liefern, sind männliche Pflanzen besonders wichtig für Bienen.

 

 

 

Maßnahme „Totholz- und Steinhaufen für Zauneidechsen“:

 

Totholz- und Steinhaufen bieten Eidechsen Sonnenplätze und zahlreiche Unterschlupfmöglichkeiten, in die die Tiere bei Störung und Verfolgung blitzschnell fliehen können. In der Sandkuhle soll ein Totholz- und Steinhaufen aus Stämmen von umgefallen Bäumen der Sandkuhle und aus Lesesteinen der umliegenden Äcker angelegt werden.

 

 

 

Maßnahme „Beseitigung von Laub“:

 

Von den umliegenden Wäldern und den Gehölzen der „Sandkuhle“ hat sich auf einigen Sandflächen eine Laubschicht gebildet. Da im Laub keine Wildbienen nisten und das Laub die Fläche eutrophiert, soll das Laub von einigen Flächen abgeharkt und in den Wald zurück gebracht werden.

 

 

 

 

 

 

 

+++ Aktuell  +++

Auf ein Neues am 17. Januar im Leo

Anders als geplant verlief das erste NABU-Treffen 2019 am 3. Januar. Wegen Erkrankung musste Sebastian Cornelius, neuer Klimaschutzmanager der Stadt Dorsten, seine Teilnahme kurzfristig absagen. Der Austausch soll nun wenn möglich am 17. Januar ab 19.30 Uhr im Leo nachgeholt werden. Das Hervester Kulturzentrum auf dem Zechengelände steht dann erstmals als Übergangs-Domizil während der Umbaupause des Altstadttreffs zur Verfügung. Die zehn Teilnehmer des ersten Treffens nutzten die Zeit auf andere Weise. So wurde u.a. beschlossen, 2019 auf eine Teilnahme am Lichterfest im November zu verzichten. Grund: Zu großer Aufwand, kaum nachhaltige Resonanz. Stattdessen will der NABU Dorsten aber künftig mit einem neuen Info-Stand (die Finanzierung erfolgt durch eine Spende der Volksbank Dorsten) gezielte Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Zum Beispiel durch unsere Präsenz bei Veranstaltungen, zu denen Besucher erwartet werden, die sich für Natur-, Umwelt- oder Tierschutz interessieren. Genannt wurden der "Tag des offenen Hofes" oder der "Tag des Offenen Gartens". Wer im Dorstener Veranstaltungskalender 2019 weitere geeignete Termine findet oder zündende Ideen hat, wird gebeten, seine Ideen mitzuteilen. (Eintrag vom 4.1.19)  

+++ Termine +++

Erste NAJU-Daten für 2019

Auch die Naturschutz-Jugend zieht 2019 wegen der Bauarbeiten im Altstadttreff ins "Leo" nach Hervest um. Die ersten beiden Treffen stehen dort am 17. Januar und am 14. Februar an. Wie immer donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Zum Vormerken auch schon die weiteren NAJU-Termine: 28. März, 11. April, 16. Mai, 13. Juni und 11. Juli. (Eintrag vom 12.12.18)

+++ Aktuell +++

Letztes Treffen 2018 am 20. Dezember

Nach der Weihnachtsfeier trifft sich die Dorstener NABU-Gruppe zum letzten Mal in diesem Jahr am Donnerstag, 20.12., um 19.30 Uhr im Treffpunkt Altstadt. Bei dieser Versammlung heißt es Abschied nehmen: Der Altstadt-Treff wird ab Anfang 2019 umgebaut, die Arbeiten werden jahrelang dauern. Im Neuen Jahr zieht der NABU daher ins Leo um, das Kulturzentrum auf dem Hervester Zechengelände.

Am 20. Dezember wird es hauptsächlich darum gehen, Termine, Aktionen und Veranstaltungen für das erste Quartal 2019 zu planen und zu besprechen. 

+++ Aktuell +++

Wo gibt es gute Nistkästen?

Ist es falsch oder richtig, im Winter Vögel im heimischen Garten regelmäßig zu füttern? Mit dieser Frage beschäftigte sich der NABU Dorsten am 6. Dezember. Klare Antwort: Die Winterfütterung wurde einhellig empfohlen. Voraussetzung ist die Verwendung von geeignetem Futter und von vernünftigen Futterstationen, am besten hängenden Kunststoffröhren, die durch Löcher mit Sitzstangen vier bis sechs Vögel gleichzeitig versorgen können. Herkömmliche Vogelhäuser sollten penibel sauber gehalten werden, um Infekte durch Kot zu verhindern. Und auf Palmöl für Knödel, so der NABU, sollte aus Umweltgründen verzichtet werden.

Zudem kam die Frage auf, wo Vogelfreunde gescheite Nisthilfen bekommen können. Michael Drescher empfiehlt Produkte der Firma Vivara, mit der der NABU schon länger kooperiert (www.vivara.de). Auch die Nistkästen aus Holzbeton der Firma Schwegler haben sich bewährt (www.schwegler-natur.de). Und schließlich gibt's ja auch noch den NABU-Shop (www.nabu-shop.de) (Eintrag vom 9.12.)

+++ Aktuell +++

Kritik an RVR-Aktion

Am 20. November erschien auf der Schermbeck-Seite der Dorstener Zeitung ein ausführlicher Artikel, in dem die Kritik von Jörg Meinecke in Zitaten den Aussagen der RVR-Forstverwaltung gegenübergestellt wurde. Hier der volle Wortlaut des Leserbriefes von Jörg Meinecke, der Grundlage des Artikels war.

 

Im Artikel „Kampf gegen Birken“ (vom 10.11.) wird vom Einsatz ehrenamtlicher Naturschützer im Waldgebiet Üfter Mark des RVR berichtet. Das ist an sich sehr löblich und verlangt große Hochachtung vor den Freiwilligen, die von weit angereist waren, um eine Woche lang unentgeltlich im Wald zu arbeiten.

Sprachlos machen einen allerdings die Tätigkeiten zu denen sie vom RVR eingesetzt wurden. Es wurden Pflanzungen aus Douglasien und Lärchen von Birken und Traubenkirschen befreit. Dies als Beitrag zur ökologischen Waldentwicklung zu bezeichnen, ist schon dreist.

Nachdem der RVR die Üfter Mark im Jahr 2002 (mit 40 % Förderung aus Naturschutzgeldern) erwarb, wurde ein Konzept zur naturnahen Waldentwicklung erarbeitet. Ziel war die Förderung einheimischer, standortgerechter Laub-Baumarten. Hierzu gehört auch die Birke, die nicht mehr gefällt werden sollten. Die nicht standortgerechten Douglasien und Lärchen sollten dagegen nicht nur nicht mehr gepflanzt, sondern sogar entfernt werden.

Der RVR hat sich verpflichtet, das Gebiet in einen naturnahen Laubwald umzuwandeln und

stellt dies auch auf seinen Internetseiten dar.

In der Praxis wurden jedoch seitdem viele Hektar Douglasien (Nadelbaum aus Nordamerika) und Lärchen gepflanzt und damit auf lange Sicht eine naturnahe Waldentwicklung verhindert.

Diese Praxis des RVR wird schon seit Jahren von den Naturschutzverbände und den Fachbehörden kritisiert, ohne dass sich etwas geändert hat.

Dass nun motivierte Ehrenamtliche vom RVR zu Arbeiten genutzt werden, die den

Naturschutzzielen für die Üfter Mark widersprechen, ist doch sehr fragwürdig. Ob die

Teilnehmer an der Aktion wussten, dass sie der Natur keinen Gefallen mit ihrem Einsatz getan haben und lediglich der RVR (Haushalt: 90 Millionen Euro) einige Tausend Euro für

unökologische forstliche Maßnahmen eingespart hat?

(Eintrag vom 20.11.2018)

+++ Aktuell +++

Info-Abend rund um die Wildbiene

Mit Insektenkundler Volker Fockenberg hat am Donnerstag, 4. Oktober, eine neue Gesprächsreihe des NABU Dorsten begonnen.  Der Experte blieb keine Antwort schuldig und informierte anschaulich über die 500 Arten der in Deutschland beheimateten Wildbiene und vor allem die Möglichkeiten, den Insekten im heimischen Garten Unterschlupf und Nahrung zu bieten.

Die mit Brutlöchern versehenen Ziegelsteine sollten am besten regengeschützt in Richtung Südost platziert werden, damit die Morgensonne die Fluginsekten wärmt. Die unterirdischen "Mieter" unter den Wildbienen bevorzugen sandigen Boden mit gar keinem oder wenig Bewuchs. Für den insektenfreundlichen Staudengarten empfahl Fockenberg 17 Pflanzenarten, vor allem den gewöhnlichen Natternkopf, Arznei-Beinwell, Glockenblumen, die breitblättrige Platterbse alias Stauden-Wicke und Herzgespann (Löwenschweif).

Wer den sehr informativen Abend verpasst hat, kann sich nachträglich durch Buchlektüre schlau machen: "Wildbienen - die anderen Bienen", Autor Paul Westrich, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, 19,80 Euro.

(Eintrag vom 4.10.18)

 

+++ Aktuell +++

Neue Inhalte, größere Aktualität

Der NABU Dorsten will sein Info-Angebot aktualisieren und seine turnusmäßigen Versammlungen so verändern, dass auch bisher passive Mitglieder Interesse finden, die Termine zu besuchen. Dies gilt vor allem für die Treffen am 1. Donnerstag des Monats.

 

Ab Oktober soll  dann jeweils aktuelle Fragen des Natur- und Umweltschutzes im Mittelpunkt stehen.  Ab 19.30 Uhr wird dann nach kurzer Einführung über regionale wie bundesweite Themen diskutiert, die gerade im Fokus von Naturschützern stehen. Außerdem soll in der neuen Reihe "NABU im Dialog" der Austausch mit anderen gesucht und gepflegt werden (Jäger, Landwirte, Angler, Forstwirte etc.). Mehr dazu in Kürze. Themenvorschläge von NABU-Mitgliedern sind ausdrücklich erwünscht! Beim Treffen am 3. Donnerstag des Monats geht es um die laufende Ortsarbeit, die Begleitung von Planverfahren und die Vorbereitung von Veranstaltungen und Aktionen. Neben dem Vorstand sind dazu auch interessierte Mitglieder willkommen.   

 

Die zweite Neuerung betrifft diese Online-Seite. Sie soll sich allmählich zur zentralen Info-Plattform des Dorstener NABU entwickeln. Ziel ist die möglichst zeitnahe Information über alle anstehenden Termine, Projekte und Aktionen. Außerdem die umgehende Dokumentation aller Aktivitäten in Wort und Bild. Schließlich wollen wir künftig häufiger in öffentliche Diskussionen eingreifen und zu relevanten Naturschutz-Themen Stellung nehmen. Die dazu an die Medien weitergeleiteten und vom Vorstand abgestimmten Texte sind dann im kompletten Wortlaut auf dieser Seite nachzulesen.  (Eintrag vom 6.9. 2018)

+++ Aktuell +++

Umzug ins Leo ab Januar 2019

Da der "Treffpunkt Altstadt" im kommenden Jahr erheblich umgebaut wird, muss der NABU Dorsten zumindest für die Dauer der Bauarbeiten - vermutlich 18 Monate - ein anderes Domizil für seine Versammlungen suchen. Wir ziehen ab Januar 2019 ins "Leo" um, das Hervester Kulturzentrum auf dem früheren Gelände der Zeche Fürst Leopold. Unsere Treffen werden dann im Kreativ-Raum des "Leo" stattfinden. Wir hoffen, dass dort das Motto "nomen est omen" zutrifft und die neue Umgebung unsere Arbeit beflügelt. Für größere Veranstaltungen besteht zudem die Möglichkeit, dafür im "Baumhaus" am Rathaus zu gastieren.  (Eintrag vom 6.9.2018)

+++ Aktuell +++

Keine Steinwüsten!

Zur aktuellen Diskussion über Schotter- und Kiesbeete in Dorsten und Schermbeck nahm die Nabu-Gruppe Dorsten Mitte Juli 2018 Stellung. Ende des Monats veröffentlichte die Dorstener Zeitung dann die wesentlichen Auszüge im Lokalteil:

 

Die meisten Menschen empfinden Steinwüsten in Vorgärten als kalt, leblos, trist und unansehnlich. Die Befürworter betrachten solche Kiesbeete als aufgeräumt, ordentlich und vor allem pflegeleicht. Dass gerade letzteres ein großer Irrtum ist, darauf weist nachdrücklich der Nabu Dorsten hin.

 

Denn die Natur bahnt sich auch durch Schotter ihren Weg. Schon nach zwei Jahren sprießen Moose und Pflanzen zwischen den Steinen, spätestens im dritten Jahr wirkt solch ein Kiesbeet dann hässlich und verwahrlost. Der Einsatz von Pflanzengiften ist zumeist unzulässig, das Jäten per Hand eine echte Sisyphus-Arbeit. Es gibt jedoch auch noch andere Gründe, die gegen eine Versteinerung sprechen.

  

Gerade Vorgärten und kleine Grünflächen haben eine besondere Bedeutung für die Artenvielfalt und das Klima in der Stadt. Sie bilden ökologische Trittsteine für Pflanzenarten, Insekten und Vögel, die auf der Suche nach Nahrung und Nistplätzen von Trittstein zu Trittstein wandern.

 

Grünflächen liefern saubere, frische Luft. Kies- und Steinflächen heizen sich dagegen stärker auf, speichern Wärme und strahlen sie wieder ab. Für das Stadtklima wird die Zunahme an Kies- und Steingärten zum Problem, vor allem, wenn zusätzlich notwendige Kaltluftschneisen durch neue Bebauungen wegfallen. Zudem stammen die Steine meist nicht aus dem heimischen Steinbruch, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit überwiegend aus China oder Indien.

 

Und wie gesagt: Auch im Steingarten gibt es immer etwas zu tun. Blätter fallen auf die steinernen Flächen und müssen abgesammelt werden, denn sonst siedeln sich in den Steinfugen Gräser und Pflanzen an. Ebenso bildet sich Moos auf den Steinen, wenn diese nicht regelmäßig gereinigt werden. Ein naturnaher Garten würde genauso viel oder wenig Arbeit machen.

 

Darüber informiert der Nabu auf seiner Internet-Seite www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/index.html. Abschreckende Beispiele sind auf der Facebook-Seite "Gärten des Grauens" zu finden.  (Eintrag vom 7.9.18)

+++ Aktuell +++

Die neuen NAJU-Termine sind online

Die neuen Termine der Naturschutzjugend (NAJU) für das zweite Halbjahr 2018 sind online.

 

Sie haben Interesse an den Aktionen der NAJU? Informieren Sie sich jetzt auf unserer Webseite!

 

Alle Termine und Infos zur NAJU finden Sie hier

 

 

+++ Aktuell +++

Hinaus zu Ameisenlöwe, Zauneidechse & Co

Bei schönsten Wetter sind sechs Kinder mit zwei Betreuern im Deutener Wald unterwegs gewesen und haben Ameisenlöwen, Eichenprozessionsspinner, Zauneidechsen, Frösche, Blindschleichen, "Borussenraupen", zahlreiche Schmetterlinge und Blauflügelige Ödlandschrecken gesehen. Alle hatten beste Laune und so vergingen die 3 Stunden im Wald wie im Fluge. 

+++ Aktuell +++

Wohnungsbau naturverträglich

Zusammen mit der Naturschutzgruppe des Heimatvereins Deuten haben 20 eifrige Kinder mit vielen helfenden Händen Nistkästen gebaut. Diese werden in den eigenen Gärten der Kinder oder in der nächsten Gruppenstunde der NAJU Kindergruppe aufgehängt, um die Wohnungsnot der heimischen Vögel zu lindern.

+++ Aktuell +++

Der Star ist Vogel des Jahres 2018

Star
Der Star - Vogel des Jahres 2018 - Foto: NABU/Georg Dorff

Er ist der neue Star unter den Vögeln: Mehr zum Vogel des Jahres 2018 | Zur Bildergalerie


+++ Aktuell +++

NAJU beim Weltkindertag

Auf dem Fest zum Weltkindertag in der Dorstener Innenstadt begeisterte die Naturschutzjugend Kinder für die Natur. Zum Artikel

 

Hier einige Impressionen. Weitere Bilder finden sie auf den Seiten der NAJU und in unserer Bildergalerie


+++ Aktuell +++

Ran an die Schüppe!

Bei der Aktion "Ran an die Schüppe" engagieren Unternehmen sich vor Ort und helfen auf diese Weise unter anderem auch beim NABU mit. Die ursprüngliche Idee stammt aus Amerika und ist dort als "Day of Caring“ bekannt: Unternehmen stellen Mitarbeiter für einen Tag frei, damit diese für einen guten Zweck tätig werden und tragen eventuell auch Materialkosten. Daran hat sich bei zwei verschiedenen Aktionen auch der NABU Dorsten beteiligt.

Mehr dazu


+++ Aktuell +++

Der Wolf in NRW

Nordrhein-Westfalen gilt als Wolfserwartungsland. Mit in diesem Jahr sieben Nachweisen wandernder Wölfe gibt es hier jedoch noch kein eigenes Rudel. Selbst die Anwesenheit durchziehender Jungwölfe stellt extensive Weidetierhalter - insbesondere Schäfer - aber schon vor große Herausforderungen: Sollen Weidetiere dauerhaft vor Wolfsübergriffen geschützt werden, müssten entsprechende Herdenschutzmaßnahmen bereits jetzt getroffen werden. Der NABU stellt die Eckpunkte für ein Miteinander ohne Konflikte vor. Hier geht es zum Artikel

 


+++ Aktuell +++

Die Kröten wandern wieder!

Rechtzeitig mit den wärmeren Temperaturen stehen auch unsere Krötenzäune bereit, um Frösche, Kröten und Molche sicher über die Straße zu bringen. Bilder vom Aufbau der Zäune und erste Eindrücke von den Sammlungen gibt es hier:

Wer uns bei der wichtigen Aktion unterstützrn möchte, wendet sich bitte per email oder telefonisch an den NABU Dorsten.

 

Alle Infos zur Krötenwanderung gibt es hier

 

 


+++ Aktuell +++

NAJU-Aktion

Unsere letzte NAJU-Aktion gemeinsam mit dem Heimatverein Deuten war ein voller Erfolg: Alle Bilder sehen Sie hier in der Galerie


+++ Aktuell +++

Neue NAJU-Termine für junge Naturschützer

Ab jetzt geht es für unsere jungen Naturschützer wieder auf Entdeckungstouren: Die neuen Termine unserer Naturschutzjugend (NAJU) sind online.

 

Jetzt Termine anschauen

 

Unsere Naturschutzjugend bietet Kindern und jungen Naturinteressierten Möglichkeiten, sich gemeinsam mit der Natur zu beschäftigen. Mehr dazu auf unserer NAJU-Seite - oder fragen Sie uns!


+++ Aktuell +++

Wintervögel in diesem Jahr zugfaul

Viele Menschen treibt in diesem Winter die Frage um: Wo sind die Vögel geblieben? Auffallend wenig Meisen, Finken und andere Vögel ließen sich in den vergangenen Monaten an Futterstellen sowie in Gärten und Parks blicken. Dass diese Beobachtung flächendeckend zutrifft, bestätigte jetzt Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion, die "Stunde der Wintervögel". Allein in Nordrhein-Westfalen zählten 22.480 Vogelfreunde Anfang Januar eine Stunde lang über 445.000 Vögel in 615.573 Gärten und meldeten die Beobachtungen an den NABU - ein absoluter Rekordwert für das Bundesland.

Mehr zum Thema


+++ Aktuell +++

Hirschexkursion

Am vergangenen Samstag ging es mit dem NABU für junge Naturschützer auf Exkursion zu den Hirschen: In der Abenddämmerung wanderte die Gruppe zu den Hirschen und konnte nicht nur ihr Röhren hören, sondern sie auch beobachten.

Hier geht es zu unseren aktuellen Veranstaltungen


+++ Aktuell +++

Der NABU NRW wird 50

Auf nabu-nrw.de gibt es fast alles zu unserem runden Jubiläum in diesem Jahr. Angefangen von Imagefilm, der Jubiläumsausgabe "Naturschutz in NRW" über eine Kurzfassung unserer Chronik inkl. einiger Zeitzeugenporträts bis hin zur Dokumentation unserer Jubiläumsveranstaltung auf Schloss Drachenburg - aktuell vermitteln Fotos einen Eindruck von unserer Feier, in Kürze folgt auch noch die filmische Dokumentation. Jetzt reinschauen



Mach´mit beim NABU Dorsten

Die Natur braucht Freunde!

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.


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