+++ Aktuell +++

NABU-Treffen am 1. Oktober

Turnusgemäß wird sich die NABU-Gruppe-Dorsten das nächste Mal am Donnerstag, 1. Oktober, treffen, diesmal bereits um 19 Uhr. Laut dem Themenspeicher des Protokolls geht es dann um die Jahreshauptversammlung 2021, die Neugestaltung des Info-Standes, die Auswertung der Aktionen der Jugendgruppe, sowie die verbleibenden Veranstaltungs-Schwerpunkte im letzten Quartal des Jahres und aktuelle Fragen.

Treffpunkt ist nochmals die Eisdiele "Riviera" auf dem ehemaligen Zechengelände in Hervest.

+++ Aktuell +++

Nächstes NABU-Treffen am 17. September

Am Donnerstag, 17.9., steht das nächste Treffen des NABU Dorsten an. Ab 19.30 Uhr wird es dann im Eiscafe Riviera auf dem ehemaligen Zechengelände in Hervest um aktuelle Themen gehen, unter anderem um die Auswertung der Fragebogen-Aktion zur Kommunalwahl. Alle interessierten Mitglieder sind willkommen.

+++ NABU-Fragebogen-Aktion +++

Naturschutz: Was wollen Dorstens Parteien?

Am 13. September ist Kommunalwahl. Eigentlich ein Pflichttermin für jeden mündigen Bürger. Für diejenigen, deren Wahlentscheidung maßgeblich von Natur- und Umweltschutzaspekten beeinflußt wird, bietet der NABU Dorsten eine Orientierungshilfe. Wir haben zu lokalen Themen allen Parteien, die sich in Dorsten für den Stadtrat bewerben, eine Frageliste zugesandt. Die Antworten, die uns bis Anfang September erreichten, sind hier auf unserer Homepage im Wortlaut nachzulesen.  

+++ NABU-Fragebogen-Aktion +++

Stellungnahme der SPD

Eindämmung des Flächenverbrauchs

Für welche Größenordnung wollen Sie für die nächsten fünf Jahre ein verbindliches Limit für die Umwandlung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen in Bau- und Verkehrsflächen setzen? Bis wann wird ein "Netto-Nullverbrauch" angestrebt? Was will Ihre Partei konkret gegen die Verbreitung von Geröllwüsten in Vorgärten tun?

 

In den vergangenen 10 Jahren wurden in Dorsten etwa 66 ha, also rund 6,6 ha pro Jahr, an Fläche verbraucht. Die Festlegung eines verbindlichen Limits ist unter den gegebenen Bedingungen allerdings kaum möglich. Wir legen den Focus aber eindeutig auf die Innenentwicklung, indem wir in der Bauleitplanung Prioritäten setzen, um den Freiraum zu schützen. So wollen wir weiterhin absolut vorrangig Industrieund Gewerbebrachen nutzen, Baulücken schließen etc. 

Ein Netto-Nullverbrauch ist seriös nicht darstellbar, wird aber weiterhin von uns angestrebt

Die SPD-Fraktion ist im Zuge der Diskussion über die Folgen des Klimawandels auch dafür eingetreten, zukünftig bei allen Entscheidungen den Klima- bzw. Umweltschutz als maßgeblichen Faktor zu berücksichtigen, was inzwischen auch in einem Ratsbeschluss verbindlich festgelegt wurde.

 

Leider hat eine schwarz-gelbe Mehrheit im Land NRW bei der Änderung des Landesentwicklungsplanes im Jahre 2018 das Ziel der Raumordnung, den Flächenverbrauch auf 5 ha pro Tag in NRW zu begrenzen, gekippt. Dies war m.E. ein schwerer Fehler. Die Stadt Dorsten hat diesbezüglich auch kritisch Stellung genommen.

 

Bezüglich Schottergärten treten wir seit geraumer Zeit für eine Festsetzung zur Begrünung von Vorgartenflächen bei der Planaufstellung zur Ausweisung von Baugebieten ein, was jetzt auch im UPA auf den Weg gebracht worden ist. Was den Bestand an vorhandenen Schottergärten betrifft, ist zu prüfen, inwieweit und mit welchen Mitteln hier positive Veränderungen herbeigeführt werden können. Darüber hinaus ist eine intensive Beratung zur naturnahen Gartengestaltung eine sinnvolle Ergänzung.

 

 

Baumschutz

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass in Dorsten wieder eine Baumschutzsatzung vom Rat beschlossen wird?

 

Wir treten seit langem für die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung für Dorsten ein und haben vor einigen Monaten die Initiative ergriffen, parteiübergreifend eine neue Baumschutzsatzung auf den Weg zu bringen, um das vorhandene ökologische Potenzial in Abstimmung mit den Bürgern zu sichern und zu stärken. Dabei gilt es, insbesondere schutzgutspezifische Merkmale (z.B. alte Bäume, Laubbäume bestimmter Arten) zu definieren und nicht pauschal alle Bäume zu schützen. Eine wesentliche Voraussetzung ist dabei eine umfassende Information der Öffentlichkeit und vor allem eine qualifizierte Bürgerberatung bei der konkreten Umsetzung.

 

Klimawandel und Energiewende

Welche konkreten Maßnahmen müssen bald realisiert werden, um im Stadtgebiet die Treibhausgase zu reduzieren? Wie soll lokal die alternative Energiegewinnung beflügelt werden?

 

Die zentrale Herausforderung der Energiewende ist die umfangreiche und langfristige Speicherung von regenerativ erzeugter Energie. Durch Solar-Großprojekte in der Stromtrasse (Heiden) haben wir die Möglichkeit, wind- und solarenergetisch gewonnenen Überfluss mittels der vorhandenen Gas- und Strominfrastruktur nutzbar zu machenDabei spielt das Speichermedium Wasserstoff eine wichtige Rolle.

 

Der konkrete Ansatz voOrt ist eine weitgehend klimaneutrale energetische Versorgung aller Stadtquartiere. Dabei wollen wir mit einer Quartierslösung in Wulfen-Barkenberg in Kooperation mit den Nachbargemeinden Heiden und Herten beginnen, wie alle Fraktionen des Rates auf meine Initiative hin kürzlich beschlossen haben.

 

Bei der Windenergie gibt es, um im Bilde zu bleiben, sicher noch Luft. Vor allem aber ermöglicht die Nutzung von Photovoltaikanlagen, selbst wenn die Förderung in Kürze ausläuft, Gewinne für die Umwelt zu erzielen und den Geldbeutel zu schonen.

 

 

Verkehr

Mit welchen Maßnahmen wollen Sie im Stadtgebiet den PKW- und LKW-Verkehr reduzieren und den Fahrradverkehr fördern? Was wollen Sie tun, um den ÖPNV zu stärken und Verbesserungen für Fußgänger zu erzielen?

 

Wir brauchen eine Verkehrswende, d.h. konkret die zügige Entwicklung des Verkehrs- und Mobilitätsplanes. Dabei streben wir u.a. eine klimagerechte Neuorientierung des Individualverkehrs durch mehr Vorrangspuren für den ÖPNV und den Radverkehr, den Ausbau von Elektro-Ladestationen und die Errichtung von Wasserstoff-Tankstellen an. Darüber hinaus setzen wir uns für die kostenlose Nutzung des ÖPNV für alleSchülerinnen und Schüler sowie Auszubildenden ein. Besonders im Focus steht bei uns die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und vor allem dieSicherung der Schulwege.

 

 

Biodiversität

Mit welchen Maßnahmen wollen Sie etwas für den Artenschutz auf städtischen Grundstücken tun? Werden Sie für eine reduzierte Mahd an Straßen- und Wegrändern eintreten? Und werden Sie sich dafür einsetzen, dass in kommunalen Forsten auf ertragsorientierte Holzwirtschaft verzichtet und die Artenvielfalt, besonders im Stadtwald Dorsten, gesteigert wird?

 

Der Artenschutz auf städtischen Grundstücken sollte Vorbildcharakter haben. Hier wollen wir die Möglichkeit nutzen, die Umwandlung von Intensivrasenflächen in Blühwiesen massiv zu erhöhen. Überhaupt sollten wir den Säumen in der Stadtlandschaft eine größere Aufmerksamkeit widmen und beispielsweise bei der Bepflanzung heimische Gehölze bevorzugen. Die Anzahl an Streuobstwiesen kann weiter erhöht werden. Bei Bebauungsplänen müssen zukünftig unter dem Gesichtspunkt Artenschutz auch entsprechend größere und mehr Flächen bereitgehalten werden. 

Wir treten auch für eine reduzierte Mahd an Straßen und Wegrändern ein; auch kleinere Flächen leisten einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität.

Auf eine ertragsorientierte Holzwirtschaft kann allerdings nicht gänzlich verzichtet werden, wenn man nicht stattdessen an anderer StellSchaden anrichten will, etwa durch vermehrten Import von Holz. Unsere Wälder sind eben auch Rohstoff-Lieferanten. Im Übrigen wird in unserem Kommunalwald eine zertifizierte Waldwirtschaft betrieben (PEFC), das bedeutet, dass zwingend ökologische Kriterien anzuwenden sind.

+++ NABU-Fragebogen-Aktion +++

Stellungnahme der FDP

Eindämmung des Flächenverbrauchs

 

Für welche Größenordnung wollen Sie für die nächsten fünf Jahre ein verbindliches Limit für die Umwandlung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen in Bau- und Verkehrsflächen setzen? Bis wann wird ein "Netto-Nullverbrauch" angestrebt? Was will Ihre Partei konkret gegen die Verbreitung von Geröllwüsten in Vorgärten tun?

 

Antwort: Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keine Größenordnung definiert. Dies werden wir in der kommenden Legislaturperiode aufgreifen, intern einen Lösungsansatz herbeiführen und den Austausch mit den anderen Parteien aufnehmen. Die Dorstener FDP hat eine klare Haltung zum Thema „Vorgärten“. Solche Formen der Gartengestaltung haben eine negative Auswirkung auf das Mikroklima. An heißen Tagen lassen sich Temperaturen bis zu siebzig Grad in Stein- und Schottergärten messen, was in Zeiten der Klimaveränderung niemand ernsthaft will. Pflanzen hingegen wirken wie eine Klimaanlage und bieten Insekten den dringend benötigen Lebensraum. Wenn wir die Bürger auf den wichtigen Weg einer Verbesserung des Klimas und selbst des Kleinstklimas mitnehmen wollen, so kann das sinnvoll nur auf dem Weg der Förderung geschehen. Anreize schaffen zur Akzeptanz, Innovationen fördern! Hierdurch lässt sich ein Umdenken nicht nur bei Haus- und Gartenbesitzern erreichen, sondern auch bei Landschafts- und Gartenbauern, die Stein- und Schottergärten als modern und pflegeleicht präsentieren.

 

Baumschutz

 

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass in Dorsten wieder eine Baumschutzsatzung vom Rat beschlossen wird?

 

Antwort: Eine Satzung ergibt dann Sinn, wenn Sie dem Bürger dient. Hier gilt es Kosten und Nutzen gegeneinander abzuwägen. Nicht zuletzt, da die meisten Bürger Dorstens das Grün schützen und nicht bekämpfen. Unter Berücksichtigung dieses Aspektes würden wir uns für eine Satzung einsetzen.

 

Klimawandel und Energiewende

 

Welche konkreten Maßnahmen müssen bald realisiert werden, um im Stadtgebiet die Treibhausgase zu reduzieren? Wie soll lokal die alternative Energiegewinnung beflügelt werden?

 

Antwort: Dem Klimawandel werden wir durch verschiedene Faktoren entgegentreten. Betrachten wir die technischen Faktoren, so setzen wir uns seitens der FDP für eine Verbesserung diverser Mobilitätskonzepte ein. Hier ökologisch wertvoll handeln zu können darf von der Flächenstadt Dorsten nicht gebremst werden. Individualverkehr dort wo dieser unverzichtbar ist, aber forcieren des ÖPNV mit hoher Taktfrequenz und weiterer Ausbau des Radwegenetzes, an welchem wir auch mit unserer Fraktion im RVR arbeiten. Beispielgebend für unseren Einsatz für Dorsten ist unser in den Rat der Stadt eingebrachte Antrag die Verwaltung zu beauftragen, kurzfristig eine „Arbeitsgruppe Brennstoffzellenantrieb in und für Dorsten“ (hier: Brennstoffzelle ist eine Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle) einzurichten, an der sich auch „private“ Interessierte auf Einladung beteiligen können. Ziel ist die Einrichtung und die und die dauerhafte Durchführung eines größeren Pilotprojekts in und für Dorsten. Hier ist im Besonderen das „Projekt Wasserstofftankstelle“ zu betrachten.

Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Grüne Gärten sind ein Gewinn für die Gesellschaft insgesamt, sowie unser Stadtbild. Aktionen wie das „urbane gärtnern“ des Projektes „Wir machen MITte“ könnten Strahlkraft auf unsere gesamte Stadt haben. Wir sollten fördern und fordern, nicht verbieten. Die Fraktionen im Rat haben sich auf ein Klimakonzept verständigt und dieses werden wir konsequent bei der Umsetzung künftiger, aber auch aktueller städtischer Aufgaben anwenden. Dies gilt ebenso für diverse Formen der Energiegewinnung. Projekte initiieren und unterstützen, um diese beispielgebend für die gesamte Dorstener Bevölkerung zu nutzen. Hier werden wir uns dafür einsetzen, dass es sowohl ideelle, als auch finanzielle Anreize geben wird.

 

Verkehr

 

Mit welchen Maßnahmen wollen Sie im Stadtgebiet den PKW- und LKWVerkehr reduzieren und den Fahrradverkehr fördern? Was wollen Sie tun, um den ÖPNV zu stärken und Verbesserungen für Fußgänger zu erzielen?

 

Antwort: Die Antwort wurde unter der Frage 3 berücksichtigt.

 

Biodiversität

Mit welchen Maßnahmen wollen Sie etwas für den Artenschutz auf städtischen Grundstücken tun? Werden Sie für eine reduzierte Mahd an Straßen- und Wegrändern eintreten? Und werden Sie sich dafür einsetzen, dass in kommunalen Forsten auf ertragsorientierte Holzwirtschaft verzichtet und die Artenvielfalt, besonders im Stadtwald Dorsten, gesteigert wird?

 

Antwort: Flora und Fauna gleichermaßen sind wichtig, um ein gesundes Klima und ein lebenswertes Wohnumfeld zu schaffen. Wie bereits unter dem Punkt „Klimawandel“ erwähnt werden wir Projekte fördern, die dieses Thema, sowie den Umweltschutz allgemein, voranbringen. Hierzu werden wir, um ein weitreichenderes Verständnis zu erlangen, mit Organisationen wie dem NABU in Verbindung treten. Hier sehen wir die Fachexpertise  angesiedelt, welche wir in dieser Form auf kommunaler politischer Ebene nicht umfänglich erbringen können. Unter Berücksichtigung von Gesetzen und Vorgaben sind wir daran interessiert, die Biodiversität voran zu bringen und somit auch künftigen Generationen das Leben in einer vielfältigen und lebenswerten Umwelt zu ermöglichen.

+++ NABU-Fragebogen-Aktion +++

Stellungnahme der AfD

Eindämmung des Flächenverbrauchs

 

Für welche Größenordnung wollen Sie für die nächsten fünf Jahre ein verbindliches Limit für die Umwandlung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen in Bau- und Verkehrsflächen setzen? Bis wann wird ein "Netto-Nullverbrauch" angestrebt? Was will Ihre Partei konkret gegen die Verbreitung von Geröllwüsten in Vorgärten tun?

 

Antwort: Schottergärten sind ökologisch und ästhetisch ein Graus! Hier appellieren wir an die Einsicht der Bürger, das zu ändern. Was nutzt es, den Schottergarten zu verbieten, wenn der Vorgarten stattdessen gepflastert wird. Die Stadt sollte im Rahmen von Bebauungsplänen, Empfehlungen für die Bepflanzung von Vor- und Hausgärten geben, ohne die Bürger zu bevormunden. Wir treten dafür ein, land- und forstwirtschaftliche Flächen möglichst zu erhalten und vorrangig Industrie- und Zechenbrachen für Gewerbeflächen zu nutzen. Bezüglich des Ausweises von neuen Bauflächen sind der Naturschutz und die Bedürfnisse unserer Bürger ausgewogen zu berücksichtigen. Ein verbindliches Limit halten wir für ungeeignet.

 

Baumschutz

 

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass in Dorsten wieder eine Baumschutzsatzung vom Rat beschlossen wird?

 

Antwort: Die AfD Dorsten befürwortet eine ausgewogene Baumschutzsatzung, die vom CDU geführten Rat leider abgeschafft wurde. Das war aus unserer Sicht unverantwortlich.

 

Klimawandel und Energiewende

 

Welche konkreten Maßnahmen müssen bald realisiert werden, um im Stadtgebiet die Treibhausgase zu reduzieren? Wie soll lokal die alternative Energiegewinnung beflügelt werden?

 

Antwort: Wir fordern die intelligente Steuerung und Verbesserung des ÖPNV, der sich an den Bedürfnissen der Bürger zu orientieren hat. Die Notwendigkeit einer lokalen alternativen Energiegewinnung sehen wir derzeit nicht.

 

Verkehr

 

Mit welchen Maßnahmen wollen Sie im Stadtgebiet den PKW- und LKW-Verkehr reduzieren und den Fahrradverkehr fördern? Was wollen Sie tun, um den ÖPNV zu stärken und Verbesserungen für Fußgänger zu erzielen?

 

Antwort: Der ÖPNV wird dann gestärkt, wenn er nach den Bedürfnissen der Bürger organisiert wird. Schüler und Kinder sollten kostenfrei den ÖPNV nutzen dürfen. Dorsten ist bereits ein fahrradfreundliche Stadt. Es sind die gleichen Bürger die sowohl Fahrradfahrer wie auch PKW-Fahrer sind. Auch der LKW-Verkehr ist sowohl für die Versorgung der Bürger wie auch für Produktionsbetriebe, unverzichtbar.

 

Biodiversität

 

Mit welchen Maßnahmen wollen Sie etwas für den Artenschutz auf städtischen Grundstücken tun? Werden Sie für eine reduzierte Mahd an Straßen- und Wegrändern eintreten? Und werden Sie sich dafür einsetzen, dass in kommunalen Forsten auf ertragsorientierte Holzwirtschaft verzichtet und die Artenvielfalt, besonders im Stadtwald Dorsten, gesteigert wird?

 

Antwort: Eine ertragsorientierte Holzwirtschaft kann auch mit Mischwäldern erfolgen und den Artenschutz berücksichtigen. Wir lehnen jede schwarz-weiß Betrachtung ab. Die Rücksichtnahme auf die Natur sollte gerade bei der Forstwirtschaft eine hohe Priorität haben. Dies gilt auch für die Landwirtschaft. Wo immer es geht, sollten Straßen und Wege naturnah entwässert werden.

+++ NABU-Fragebogen-Aktion +++

Stellungnahme der CDU

Eindämmung des Flächenverbrauchs

 

Für welche Größenordnung wollen Sie für die nächsten fünf Jahre ein verbindliches Limit für die Umwandlung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen in Bau- und Verkehrsflächen setzen?

 

Antwort: Die CDU Dorsten setzt sich dafür ein, dass zunächst einmal die Flächen genutzt werden, die bis vor wenigen Jahren noch gewerblich oder industriell genutzt wurden. Die ehemalige Zechenflächen in Hervest bzw. die Zechenfläche in Wulfen ist dabei ein gutes Beispiel. Auf der Hervester Fläche ist erkennbar, dass dort zahlreiche Bereiche für die Tier- und Pflanzenwelt entstehen (s. g. Landschaftsbauwerk). Als CDU ist es unser Ziel, dass wir stadtinternen Bedarf an Wohnbauflächen decken können. D. h. wir wollen den jungen Menschen hier in unserer Stadt eine Entwicklungsperspektive bieten. Pro Jahr hat das einen Flächenverbrauch von ca. 2 bis 5 ha zur Folge. Dabei muss beachtet werden, dass die Flächen immer auch ökologische Ausgleichsflächen erhalten. 1 ha Bauland bedeutet ca. 0,25 bis 0,40 ha bebauter / versiegelter Fläche.

 

Bis wann wird ein "Netto-Nullverbrauch" angestrebt?

 

Antwort: Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung sowie der zahlreiche Altimmobilien, die in den nächsten 10 bis 25 Jahren auf den Markt gelangen werden, darf davon ausgegangen werden, dass ein Netto-Nullverbrauch in ca. 20 Jahren erreicht werden kann.

 

Was will Ihre Partei konkret gegen die Verbreitung von Geröllwüsten in Vorgärten tun?

 

Antwort: Aufklärung statt Bevormundung. Durch eine bessere Umweltbildung die Menschen dafür sensibilisieren sowie Förderprojekte zur Umgestaltung anbieten. Bei Neubaugebieten ist dies eh verbindlich in Bebauungsplänen ausgeschlossen.

 

Baumschutz   

 

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass in Dorsten wieder eine Baumschutzsatzung vom Rat beschlossen wird?

 

Antwort: Wir stehen als CDU in Dorsten für den Baumschutz, aber nicht für eine Baumschutzsatzung, die wie in der Vergangenheit dazu geführt hat, dass Bäume kurz vor einem bestimmten Durchmesser gefällt wurden. Die Stadtverwaltung wurde aufgrund einer CDU-Initiative beauftragt, anhand von Luftaufnahmen zu ermitteln, wie sich in Dorsten in den vergangenen Jahren der Baumbestand entwickelt hat. Anhand der Ergebnisse muss geprüft werden, ob das Unterschutzstellen von besonderes Bäumen, z. B. abhängig von der Grundstücksgröße, ein nachhaltiger Weg ist.

 

Klimawandel und Energiewende

 

Welche konkreten Maßnahmen müssen bald realisiert werden, um im Stadtgebiet die Treibhausgase zu reduzieren? Wie soll lokal die alternative Energiegewinnung beflügelt werden?

 

Antwort: Die Straßenbeleuchtung wird Schritt für Schritt auf moderne und energiesparende LED-Technik umgerüstet. Beim Neubau bzw. der Sanierung von städtischen Immobilien wollen wir noch stärker auf Themen wie Dämmung, energiesparende Heiz-, Lüftungs- und Beleuchtungssystem setzen. Mit einem fraktionsübergreifenden Antrag machen wir uns auf den Weg „Wasserstoff-Stadt“ zu werden. In den nächsten Jahren wird es mehr Windkraftanlagen in Dorsten geben. Die Dorstener Netzgesellschaft baut dafür aktiv die Netze aus.

 

Verkehr

 

Mit welchen Maßnahmen wollen Sie im Stadtgebiet den PKW- und LKW-Verkehr reduzieren und den Fahrradverkehr fördern? Was wollen Sie tun, um den ÖPNV zu stärken und Verbesserungen für Fußgänger zu erzielen?

 

Antwort: Auf Antrag der CDU wird in den nächsten zwei bis drei Jahren ein Mobilitätskonzept mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Dabei ist es uns wichtig, dass nicht die Ideologie im Mittelpunkt steht, sondern sachorientierte Ansätze, um die passenden und für die Stadtteile individuellen Antworten zu finden. Bus und Bahn werden dabei sicherlich eine andere Rolle spielen. Auch die konsequente Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer und Fußgänger beim Ausbau und der Sanierung von Straßen und Wirtschaftswegen ist bereits auf den Weg gebracht. Wichtig ist dabei, dass die Finanz- und Personalressourcen nicht in Symbolik investiert werden, sondern eine Strategie für den nachhaltigen Umbau der Straßen und Wege in unserer Stadt in den nächsten Jahrzehnten erkennbar wird. Den LKW-Verkehr wollen wir durch Initiative bei Bund und Land für mehr mautpflichtige Strecken auf Bundestraßen (z. B. B58) erreichen.

 

Biodiversität

 

Mit welchen Maßnahmen wollen Sie etwas für den Artenschutz auf städtischen Grundstücken tun? Werden Sie für eine reduzierte Mahd an Straßen- und Wegrändern eintreten? Und werden Sie sich dafür einsetzen, dass in kommunalen Forsten auf ertragsorientierte Holzwirtschaft verzichtet und die Artenvielfalt, besonders im Stadtwald Dorsten, gesteigert wird?


Antwort: Es gibt inzwischen eine Selbstverpflichtung aller städtischen Gesellschaften, mehr Biodiversität auf diesen Grundstücken zu schaffen. Dies muss konsequent umgesetzt werden.
Eine noch stärker reduzierte Mahd an städtischen Straßen- und Wegerändern ist aufgrund der Verkehrssicherungspflicht nicht zulässig. Die Stadt hat die Mähbreite auf das gerade noch erlaubte Maß reduziert.

 

Das kommunale Forsten im Dorstener Stadtwald war noch nie auf ertragsorientierte Holzwirtschaft ausgelegt. Dies soll auch in Zukunft so bleiben.

+++ NABU-Fragebogen-Aktion +++

Stellungnahme der Grünen

Eindämmung des Flächenverbrauchs

Für welche Größenordnung wollen Sie für die nächsten fünf Jahre ein
verbindliches Limit für die Umwandlung von land- und forstwirtschaftlichen
Flächen in Bau- und Verkehrsflächen setzen? Bis wann wird ein
"Netto-Nullverbrauch" angestrebt? Was will Ihre Partei konkret gegen die
Verbreitung von Geröllwüsten in Vorgärten tun?

 Antwort: Es ist schwierig, heute eine ernstzunehmendes Limit zu nennen. Dazu muss
man die bisher noch nicht abgeschlossenen regionalen und kommunalen
Planungen und deren Flächenbedarf kennen. Wir haben die Forderung, dass bei
jeder Flächenplanung die Stadtverwaltung den tatsächlichen Bedarf nachweisen
muss und die Nutzung bereits versiegelter Flächen geprüft hat.  Darüber
hinaus sind ökologisch vertretbare Alternativen aufzuzeigen. In unserem
Programm heißt es dazu:
Bei den Wohngebieten:„wollen wir mit einer lebenswerten und grünen Stadtentwicklung die
Ortskerne und Dorfzentren stärken und den Flächenverbrauch reduzieren.“
Unser Ziel ist z.B. für Gewerbeflächen: „Sofern es sich um bereits früher genutzte Industrie- oder Gewerbeflächen
handelt, begrüßen wir die Ausweisung dieser Flächen für die Ansiedlung neuer
Firmen, eine Erschließung von bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen
oder unberührte Naturflächen für die gewerbliche oder industrielle Nutzung
lehnen wir ab.


Bezüglich der Schottergärten hatten wir am 25.02.2020 einen Antrag im
Umwelt- und Planungsausschuss mit dem Titel „Grün statt Grau“ | Vorgärten in
Dorsten gestellt. Es sollte ein Förderprogramm zur Entsiegelung von
Vorgärtenflächen aufgelegt werden. Hauseigentümer und
Eigentümergemeinschaften, die ihre Vorgärten durch Rückbau von versiegelten
Flächen und Schotterflächen in Grünflächen wieder naturnah gestalten,
sollten eine Förderung in Form von geeignetem Pflanzmaterial oder einen
finanziellen Zuschuss erhalten (Gebote statt Verbote). Der Beschluss dazu
wurde verschoben und ist bis heute nicht gefasst.
Wir wollen bei zukünftigen neuen Bebauungsplänen ein Verbot von
Schottergärten.

Baumschutz  

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass in Dorsten wieder eine
Baumschutzsatzung vom Rat beschlossen wird?

Antwort: Unser Ziel: Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung! Das ist ein Thema,
das uns schon langem am Herzen liegt. Wir haben gemeinsam mit der SPD am
23.06.20 den Antrag auf Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung gestellt.
Die CDU als Mehrheitsfraktion konnte sich dem nicht anschließen und wies auf
die Zuständigkeit des Bauausschusses hin. Es wurde dann u.a. vereinbart,
dass die Verwaltung die Entwicklung der Baumdichte (Anzahl Bäume / km²) in
fünf unterschiedlichen Bereichen der Stadt in den letzten 20 Jahren mit
Hilfe alter Luftaufnahmen ermittelt, eine Zusammenstellung moderner bzw.
differenzierter Baumschutzsatzungen der Region erstellt und den zusätzlichen
Finanz- und Personalbedarf für die Einführung sowie für die Kontrolle einer
Baumschutzsatzung ermittelt. Die dann im neuen Rat vertretenen Fraktionen
bilden eine entsprechende interfraktionelle Arbeitsgruppe. Die Vorstellung
der SPD über den Umfang der Unterschutzstellung geht leider auch nicht so
weit wie unsere. Es wird sich nur etwas Nennenswertes ändern, wenn sich auch
die Mehrheitsverhältnisse zu unseren Gunsten ändern.
  
Klimawandel und Energiewende

Welche konkreten Maßnahmen müssen bald realisiert werden, um im Stadtgebiet
die Treibhausgase zu reduzieren? Wie soll lokal die alternative
Energiegewinnung beflügelt werden?

 

Antwort:  Unser Ziel: Wir wollen Dorsten zur CO2-neutralen Stadt machen!
Wir wollen den Kohlenstoff aus der Luft binden, indem wir in Dorsten mehr
Bäume pflanzen und bestehende Bäume erhalten und das Fällen stadteigener
Bäume nur unter sehr hohen Auflagen möglich ist. Außerdem sollen im gesamten
Stadtgebiet Bäume gepflanzt werden. 

Im Friedhofswesen wollen wir durch das Anpflanzen eines Gedenkwaldes eine
neue Bestattungskultur in der Stadt einführen, die eine Alternative zu
gängigen Grabstellen bietet und gleichzeitig einen wertvollen Erholungsort
und Kohlenstoffspeicher darstellt. Durch Informationen und Hilfestellung
wollen wir die Bürger ermutigen, in ihrem eigenen Umfeld mehr Bäume und
Sträucher zu pflanzen oder Patenschaften zu übernehmen. Das hilft nicht nur
dem globalen Klima, auch das Klima rund um das eigene Wohnhaus wird dadurch
wesentlich verbessert.
Des Weiteren ist es wichtig, die Klimafolgen im Griff zu behalten.
Besonders die Innenstadt wollen wir durch die Pflanzung von Bäumen und
Sträuchern und durch Hausbegrünungen fit machen für die heißen Sommer, die
uns bevorstehen. Dem Niederschlagswasser, mit dem wir nur in geringerer
Menge rechnen können, müssen wir besondere Aufmerksamkeit widmen: Es einfach
in die Oberflächengewässer abzuleiten, wird seiner Bedeutung nicht mehr
gerecht, es soll durch Speicherung und Abgabe in trockenen Perioden das
Stadtklima verbessern. Da aber auch das Gegenteil, nämlich
Starkregenereignisse immer wahrscheinlicher werden, müssen wir unser
Abwassersystem im Ganzen auf seine Tauglichkeit für diese Situationen
überprüfen und da wo es notwendig ist, anpassen.

Unser Ziel: Eine aktive Unterstützung der europaweiten Klimaziele und die
schrittweise Erlangung einer dezentralen, CO2-neutralen Energieerzeugung.
Dazu gehört auch, die Erzeugung und Nutzung von regenerativen Energien in
Dorsten deutlich zu steigern. Bereits im vergangenen Jahr hatten wir im Stadtrat gefordert, den
Klimanotstand auszurufen, um so auf die existenzielle Bedrohung durch den
Klimawandel hinzuweisen, leider ohne Erfolg. 
Eine zielorientierte Klimaschutzpolitik nach dem Pariser
Klimaschutzabkommen zu gestalten, ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer
Zeit. Zu deren erfolgreichen Umsetzung gehört der Ausbau der erneuerbaren
Energien (EE) und die energetische Sanierung alter Gebäude.
Durch die Energiewende kann eine erfolgreiche Klimaschutz- und
Energiepolitik Impulse für kleine und mittelständische Unternehmen geben und
zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Wir wollen es schaffen, die
Stromerzeugung und den zukünftigen Bedarf an grünen Wasserstoff sowie Biogas
zu regionalisieren. Die Umstellung von fossiler auf dezentrale erneuerbare
Energieerzeugung ist ein wichtiger Faktor für den Erhalt der
wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Dorstener Unternehmen und angemessener
Kosten für Privathaushalte. Der Strombedarf wird durch Elektromobilität und
den Einsatz von Wärmepumpen weiter steigen. Das heutige Stromnetz ist für
diesen Bedarf nicht ausgelegt, hohe Investitionen in das Netz wären
notwendig. Schwankende Erzeugung und stärkere Bedarfsspitzen könnten den
Strompreis zusätzlich deutlich erhöhen.

„Energieautarke Kommune - Eine Chance für Dorsten

Um eine CO2-neutrale Stromerzeugung zu angemessenen Kosten zu schaffen,
wollen wir Dorsten langfristig zu einer energieautarken Kommune machen. Um
Investitionen ins Netz gering zu halten, muss der Strom dort produziert und
gespeichert werden wo er benötigt wird. Deswegen wollen wir den Ausbau von
Photovoltaik- und Windanlagen stärker fördern und mit Biogasanlagen und
grünem Wasserstoff zur Versorgungssicherheit beitragen.

Welchen Beitrag können wir in Dorsten für die nächste Legislaturperiode
leisten?
*        mehr Transparenz durch die Offenlegung der Verbrauchsdaten der
Stadt,
*        eine weitere Verbesserung der Wärmedämmung für öffentliche Gebäude,
*        eine Umstellung auf Ökostrom in der Verwaltung,
*        eine (mögliche) solare Baupflicht für entsprechend ausgerichteter
Neubauten bei Nutzung öffentlicher Subventionen,
*        die weitere Errichtung und das Ersetzen (Re-Powering) von
Windkraftanlagen,
*        Förderung von Bürgerprojekten zur Teilhabe an regenativen
Energieprojekten,
*        die Errichtung von Abfall-verwertenden Biogas-Anlagen unter
Berücksichtigung des Emissionsschutzes.

Verkehr

Mit welchen Maßnahmen wollen Sie im Stadtgebiet den PKW- und LKW-Verkehr
reduzieren und den Fahrradverkehr fördern? Was wollen Sie tun, um den ÖPNV
zu stärken und Verbesserungen für Fußgänger zu erzielen?

 

Antwort: Unser Ziel: Eine Mobilitätswende - Vorrang für Fahrradfahrer, Fußgänger und
den öffentlichen Nahverkehr.
Bahn- und Busverkehr
Die Grünen sehen den derzeit stattfindenden Umbau des Bahnhofs positiv,
auch wenn nicht alle unsere Wünsche im Hinblick auf die Gestaltung des
Bahnhofs umgesetzt worden sind. Dennoch ist ein moderner, sicherer und
barrierefreier Bahnhof ein richtiger Schritt, um den Bahn- und Busverkehr in
Dorsten attraktiver zu machen. Hinzu kommt der nunmehr weitgehend
eingeführte Halbstundentakt in Richtung Essen als positives Signal in
Richtung von Pendlern und Freizeitreisenden. Die Grünen Dorsten werden sich
in den kommenden fünf Jahren auch noch für folgende Ziele einsetzen:

*        Beobachtung und Verbesserung der Bahnlinien nach Borken und vor
allem nach Coesfeld und damit auch in die nördlichen Stadtteile Dorstens.
Gerade hier ist der Fahrplan in den Abendstunden noch sehr dünn. Auch den
Wegfall der direkten Verbindung nach Oberhausen sehen wir kritisch.
*        Einrichtung einer (Schnell-)Buslinie nach Haltern am See. Durch die
Einführung des RE 2 von Osnabrück nach Düsseldorf ist die Attraktivität des
Bahnhofs Haltern am See für die Dorstener Bürger*innen weiter gestiegen. Wir
halten es daher für sinnvoll, die Einführung einer direkten und schnellen
Buslinie zum Bahnhof Haltern am See - wie es sie früher schon einmal gab -
zu prüfen, um die Anbindung Dorstens in Richtung Münster/Norddeutschland zu
verbessern. Auch die Einführung einer Direktverbindung nach Wesel sollte
geprüft werden.

*        Moderne Ausstattung der Bahnhöfe und größeren Bushaltestellen in
Dorsten. Damit sie für die Fahrgäste attraktiv bleiben, ist es notwendig,
dass sie neben (überdachten) Sitzgelegenheiten und Mülleimern auch
verständliche Informationen zu Fahrplänen, Anschlüssen und zum Ticketkauf
bieten.

*        Förderung der Einrichtung von weiteren, sicheren Parkboxen an
Bahnhöfen. Gerade für Pendler ist die Nutzung von Bahn und Bus nur
attraktiv, wenn sie ihr Fahrrad am Bahnhof sicher abstellen können. Dies ist
mit Fahrradparkboxen wie am Bahnhof Rhade möglich.
*        Wir wollen attraktive und sozial gerechte Ticketpreise –
beispielsweise durch die Einführung eines 365-EUR-Jahrestickets im VRR.  So
wird Bus- und Bahnfahren einfach, unkompliziert und attraktiv. Diese
Flatrate ist gut für eine saubere Luft und wird mehr Bürgerinnen und Bürger
davon überzeugen, den Bus oder die Bahn zu nehmen.

Individualverkehr
Es liegt auf der Hand, dass die Menschen in einer Flächenstadt wie Dorsten
nicht immer ganz ohne PKW auskommen. Es gibt aber auch hier Möglichkeiten,
den Individualverkehr zu reduzieren:

*        Einrichtung eines Car-Sharing-Systems in Dorsten. Ob und in welcher
Form Carsharing in Dorsten sinnvoll ist, muss sorgfältig geprüft und geplant
werden. Die Grünen Dorsten werden sich in der kommenden Legislaturperiode
dafür einsetzen, dass seitens der Verwaltung verschiedene Modelle geprüft
und getestet werden.
*        Einrichtung eines Bike-Sharing-Systems. Wir werden uns dafür
einsetzen, dass das Angebot der Radstation ausgebaut wird und es in Zukunft
auch möglich ist, an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet Räder
unkompliziert (zum Beispiel über eine App) zu mieten.
*        Im Zuge der Umgestaltung der Dorstener Innenstadt wurde schon ein
richtiger Schritt in Richtung “Autofreie Innenstadt” gemacht. Dies wollen
wir fortführen, wobei hier auch die Erreichbarkeit der Innenstadt mit
öffentlichen Verkehrsmitteln und durch Rad- und Fußwege verbessert werden
soll. Nicht außer Acht zu lassen sind ausreichende Parkflächen für
Fahrräder.
*        Wir begrüßen die geplante Verbesserung der Ampelsteuerung rund um
die Innenstadt und hoffen, dass es allein dadurch schon zu weniger
Staubildung auf den Hauptverkehrswegen kommt. Sollte dies nicht der Fall
sein, werden wir uns für eine weitere Verbesserung des Verkehrsflusses
einsetzen. Neben einer Reduzierung des PKW-Aufkommens muss dann auch die
Verkehrsführung an den Problemstellen untersucht und verändert werden.
*        Förderung und Planung von Fahrradstraßen und schnellen
Radschnellwegeverbindungen zwischen den Ortsteilen und in die
Nachbargemeinden. Viele Dorstener Bürger*innen arbeiten in anderen
Ortsteilen oder in einer unserer Nachbargemeinden. Wir werden uns auch in
Zukunft dafür einsetzen, dass die Radverkehrswege beispielsweise nach
Gladbeck oder Marl frei von Hindernissen und sicher sind sowie ausreichend
unterhalten werden verbessert werden, um denjenigen, die dorthin pendeln,
eine umweltfreundliche, ohne Risiko nutzbare und vielleicht auch sportliche
Alternative zu bieten zu können. Bei der Förderung von Radverkehrswegen
besteht im Übrigen die Möglichkeit einer Förderung durch das Land NRW.

Lärmschutz

Gerade der motorisierte Straßenverkehr bringt mit der Lärmbelastung einen
weiteren Nachteil mit sich. Wir werden uns beim Neu- und Ausbau von Straßen,
wenn sie etwa für die wirtschaftliche Erschließung bestimmter Bereiche
notwendig werden, konsequent dafür einsetzen, dass Anwohner*innen
bestmöglich vor Lärm geschützt werden. Der Lärmschutz darf bei der Abwägung
der Kosten für den Straßenbau nicht hintenanstehen.

Biodiversität

Mit welchen Maßnahmen wollen Sie etwas für den Artenschutz auf städtischen
Grundstücken tun? Werden Sie für eine reduzierte Mahd an Straßen- und
Wegrändern eintreten? Und werden Sie sich dafür einsetzen, dass in
kommunalen Forsten auf ertragsorientierte Holzwirtschaft verzichtet und die
Artenvielfalt, besonders im Stadtwald Dorsten, gesteigert wird?

Antwort: Unser Ziel: Die öffentlichen Räume in Dorsten sollen so gestaltet und
gepflegt werden, dass Artenvielfalt erhalten wird und neue Lebensräume für
Pflanzen Insekten und Wildtiere geschaffen werden.

Das Artensterben hat ein kritisches Ausmaß erreicht. Der Bestand an
Fluginsekten ist z.B. in Schutzgebieten Nordwestdeutschlands in den
vergangen 30 Jahren um über 75% zurückgegangen. Lebensräume für einheimische
Tiere werden immer mehr zerschnitten und unbewohnbar. Hier müssen wir
ansetzen. In Dorsten wollen wir daher in den nächsten fünf Jahren die
folgenden Projekte umsetzen:
*         Reduzierung der Lichtverschmutzung
*         Vernetzung von Grünflächen
*         Bienenfreundliche Blühstreifen an Straßen
*         Zusammenarbeit mit den Hegeringen beim Artenschutz
*         Förderung natürlicher Fressfeinde des Eichenprozessionsspinners
*         Förderung naturgerechter Bewirtschaftung von Flächen im
Stadtgebiet
*         Jährlichen Förderpreis Artenschutz der Stadt Dorsten ins Leben
rufen
*         Bekämpfung störender invasiver Arten wie den giftigen
Riesenbärenklau

Beispiel „Weniger Lichtverschmutzung – mehr naturverträgliche
Straßenbeleuchtung“. Mit geeigneten LED-Straßenlaternen, die nicht nur auf
eine Reduzierung des Stromverbrauchs abzielen, sondern auch die
Lichtverschmutzung und die Auswirkung auf Insekten reduziert, können wir
dazu beitragen, das Artensterben bei Insekten zu stoppen.  Bei der
Modernisierung der öffentlichen Straßenbeleuchtung fordern wir
Energieeffizienz und weitere Maßnahmen wie z.B. eine (zeitlich-)dynamische
Beleuchtung und die Berücksichtigung des Artenschutzes.

Als Grüne sehen wir die Stadt Dorsten in der Pflicht, ihre Bürger für diese
ökologischen Themen zu sensibilisieren und zu Artenschutzprojekte zu
unterstützen. Darum wollen wir, eine bürgernahe und kontinuierliche Beratung
durch die Stadtverwaltung Dorsten einrichten. Wir machen uns für eine
Sensibilisierung zum Thema Artenschutz stark und rufen jeden dazu auf, jetzt
zu handeln, solange es noch etwas zu schützen gibt.

In den nächsten 5 Jahren kommen sicher noch weitere klimarelevante Themen
auf, die wir jetzt noch nicht mit unserem Programm abgedeckt haben, wie z.B.
das Thema Holzwirtschaft in den kommunalen Forsten. Wir werden aber auch
hier die Bedeutung und damit auch die Berücksichtigung des Umwelt- und
Artenschutzes nicht aus Acht lassen.

Zum Schluss möchten wir noch auf eine wichtige Forderung aus unserem
Wahlprogramm hinweisen: Die Forderung nach einem eigenen Umweltdezernat.
Hier ist die gesamte städtische Kompetenz in Sachen Umweltschutz
zusammenzuführen. Mit der Schaffung eines Umweltdezernats können wir dem
Umwelt- und Klimaschutz den Stellenwert einräumen, den er verdient, auch
nach außen hin.

Mit der Schaffung eines eigenen Umweltdezernats ist es für die
Stadtverwaltung besser möglich, die umwelt- und klimaschutzrelevanten
Aktivitäten zu bündeln bzw. zu koordinieren und die Einhaltung der
Klimaziele zu überwachen. Das Umweltdezernat hat bei allen Vorhaben der
Stadt darauf zu achten, dass die Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima
geprüft und berücksichtigt werden. Voraussetzung ist eine sachgerechte
personelle und finanzielle Ausstattung. 

+++ Aktuell +++

Exkursion am Freudenberg

Am Donnerstag, 3.9., verläuft das NABU-Treffen anders als gewohnt. Zur Exkursion in den Teil der Sandgrube am Freudenberg, wo die Arbeiten bereits abgeschlossen wurden, sind nicht nur NABU-Mitglieder, sondern alle Interessenten eingeladen. Graf Merveldt wird vor Ort fachkundig erläutern, wie die Natur das Gelände zurückerobert und was sich tun lässt, um diesen Prozess zu beschleunigen. Die Teilnehmer treffen sich um 19 Uhr am Parkplatz "Am Steinwerk" vor dem ODAS-Betrieb nahe der Abzweigung von der Borkener Straße.

+++ Aktuell +++

Aktion gegen Artenschwund

Alle NABU-Mitglieder sind aufgerufen, sich an einer landesweiten Aktion gegen den zunehmenden Artenschwund zu beteiligen, sei es durch ihre Unterschrift oder durch ihre Hilfe beim Sammeln von Unterschriften. Infos dazu bündelt der folgende Pressetext, der jetzt mit der Bitte um Veröffentlichung an die Dorstener Zeitung ging:

 

Der NABU Dorsten bittet alle Bürger, denen Natur- und Umweltschutz am Herzen liegen, sich an einer Unterschriftenaktion zu beteiligen. "Insekten retten - Artenschwund stoppen" lautet das Ziel der Volksinitiative in NRW, die von drei Naturschutzverbänden gemeinsam gestartet wurde. Mindestens 60 000 Unterschriften sind insgesamt erforderlich, um konkrete Vorschläge für den Artenschutz in den NRW-Landtag einzubringen.

 

Dies ist nicht nur nach NABU-Auffassung dringend notwendig. "Inzwischen sind 45 Prozent der Arten in NRW akut bedroht", erklärt der Dorstener NABU-Vorsitzende Michael Drescher, "der dramatische Rückgang vieler Insekten-, Vogel- und Pflanzenarten duldet keinen Aufschub mehr."

 

Wer dieses Anliegen mit seiner Unterschrift unterstützen will und mindestens 18 Jahre alt ist, findet den Nabu-Stand am Samstag (29.8.) von 10 bis 14 Uhr auf dem Dorstener Wochenmarkt zwischen dem "Extrablatt" und dem "Piazza". Darüberhinaus können Info-Material und Unterschriftenlisten per Mail unter info@nabu-dorsten.de angefordert werden.

+++ Aktuell +++

NAJU-Termine im 2. Halbjahr 2020

Auch die jungen Naturschützer werden wieder aktiv. Hier zum Vormerken die Termine des NAJU Dorsten bis zu den Weihnachtsferien. Die Gruppe trifft sich am 27. August, 24. September, 29. Oktober, 19. November und am 17. Dezember.

+++ Aktuell +++

NABU-Termine im August

Hier eine Übersicht der bis Ende August geplanten Termine:

Am Samstag, 15.8., ist ab 10 Uhr ein Arbeitseinsatz im Naturschutzgebiet Rütterberg geplant. Dort soll der Grünschnitt entfernt werden. Tatkräftige Helfer sind willkommen!

Am Sonntag, 16.8., gibt es an gleicher Stelle eine Exkursion. Kleine und große Naturfreunde treffen sich um 14 Uhr am Zugang an der Bestener Straße, um sich beim Rundgang von Volker Fockenberg die Bedeutung des Geländes insbesondere für Wildbienen erläutern zu lassen.

Am Donnerstag, 20.8., folgt das nächste reguläre Gruppentreffen, erneut ab 19.30 Uhr in der Eisdiele "Riviera" auf dem Fürst-Leopold-Areal. Dabei wird es u.a. um die Vorbereitung einer Aktion am 29. 8. gehen.

Am Samstag, 29.8., wollen wir uns nämlich von 10 bis 14 Uhr auf dem Dorstener Marktplatz an einer Aktion des NABU-NRW beteiligen. Es geht darum, insgesamt 60 000 Unterschriften zu sammeln, damit im NRW-Landtag eine Petition für den Artenschutz eingebracht werden kann. Auch dabei ist jeder Unterstützer willkommen!

+++ Aktuell +++

Fragenkatalog an die Ratsbewerber

Am 13. September finden in NRW die Kommunalwahlen statt. Im Vorfeld wollen wir von den sieben in Dorsten antretenden Parteien erfahren, welche Positionen sie zu Fragen aus den Bereichen Umwelt- und Naturschutz vertreten, auf die das Stadtparlament Einfluss hat.

Zu diesem Zweck senden wir den Parteien am Mittwoch (12.8.) einen knappen Fragenkatalog zu und bitten um Antwort bis Ende des Monats. Noch vor den Wahlen sollen die Stellungnahmen dann veröffentlicht werden: Komplett auf unserer NABU-Homepage, in Auszügen in der Dorstener Zeitung. Hier folgt nun der Entwurf des Briefes, der an die Ratsanwärter gesandt werden soll. Falls Änderungen oder Ergänzungen gewünscht sind, bitte ich bis spätestens Dienstag (11.8.) um Rückmeldung per Mail an: kdkrause@t-online.de

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

In Zeiten des Klimawandels werden in der nächsten Legislaturperiode Fragen des Umwelt- und Naturschutzes auch auf lokaler und regionaler Ebene eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Der NABU Dorsten bittet Sie daher bis Ende August einige Fragen zu diesen Themenbereichen möglichst konkret und verbindlich zu beantworten. Da nicht nur die mehr als 400 Dorstener NABU-Mitglieder, sondern auch viele weitere Bürger an Ihren Antworten interessiert sein dürften, werden wir Ihre Standpunkte im Internet Anfang September mit dem kompletten  Wortlaut veröffentlichen. Außerdem wollen wir Ihre Stellungnahmen auch der Dorstener Zeitung zur Auswertung zur Verfügung stellen. Und nun zu unseren Fragen:

 

Eindämmung des Flächenverbrauchs

Für welche Größenordnung wollen Sie für die nächsten fünf Jahre ein verbindliches Limit für die Umwandlung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen in Bau- und Verkehrsflächen setzen? Bis wann wird ein "Netto-Nullverbrauch" angestrebt? Was will Ihre Partei konkret gegen die Verbreitung von Geröllwüsten in Vorgärten tun?

 

Baumschutz   

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass in Dorsten wieder eine Baumschutzsatzung vom Rat beschlossen wird?

 

Klimawandel und Energiewende

Welche konkreten Maßnahmen müssen bald realisiert werden, um im Stadtgebiet die Treibhausgase zu reduzieren? Wie soll lokal die alternative Energiegewinnung beflügelt werden?

 

Verkehr

Mit welchen Maßnahmen wollen Sie im Stadtgebiet den PKW- und LKW-Verkehr reduzieren und den Fahrradverkehr fördern? Was wollen Sie tun, um den ÖPNV zu stärken und Verbesserungen für Fußgänger zu erzielen?

 

Biodiversität

Mit welchen Maßnahmen wollen Sie etwas für den Artenschutz auf öffentlichen Grundstücken tun? Wie wollen Sie erreichen, dass überall im Stadtgebiet breite Blühstreifen entstehen? Werden Sie für eine reduzierte Mahd an Wegrändern eintreten? Und werden Sie sich dafür einsetzen, dass zumindest in kommunalen Forsten auf ertragsorientierte Holzwirtschaft verzichtet wird?

 

Vorab vielen Dank für Ihren Zeit- und Arbeitsaufwand. Bitte senden Sie Ihre Antworten vor dem Monatsende an  info@nabu-dorsten.de

+++ Aktuell +++

Gruppentreffen am 6.8.: Fragen an die Politik

Nächstes NABU-Treffen: Donnerstag, 6. August, 19.30 Uhr, Eiscafe Riviera, Fürst-Leopold-Areal in Hervest.

Für die geplante Befragungs-Aktion der Parteien, die im September an den Kommunalwahlen teilnehmen, sind die Themenbereiche abgesteckt worden. Am 6. August sollen die Fragen ausformuliert werden. Falls noch Themen fehlen, bitte Hinweise oder konkrete Fragen dazu per Mail an info@nabu-dorsten.de

 

Bisher vorgesehen sind:

1. Eindämmung des Flächenverbrauchs (Wo liegt in den nächsten fünf Jahren das Limit für die Umwandlung von land- und forstwirtschaftliche Flächen in Bau- und Verkehrsflächen? Bis wann wird ein "Netto-Nullverbrauch" angestrebt? Was wollen die Parteien gegen die Verbreitung von Geröllwüsten in Vorgärten tun?)

 

2. Soll eine Baumschutzsatzung wieder eingeführt bzw. wie soll sie gestaltet werden?

 

3. Klimawandel und Energiewende (Welche konkreten Maßnahmen müssen in den nächsten 5 Jahren realisiert werden, um im Stadtgebiet die Treibhausgase zu reduzieren? Wie soll lokal die alternative Energiegewinnung beflügelt werden?)

 

4. Verkehr (Reduzierung von PKW- und LKW-Verkehr, Förderung von ÖPNV und Radverkehr und Verbesserungen für Fußgänger. Konkret z.B.: Fahrradstraße, Sanierung von Radwegen.

 

5. Biodiversität (Maßnahmen für den Artenschutz auf städtischen Grundstücken, Blühstreifen, Nutzungsverzicht auf Holzwirtschaft in kommunalen Forsten, reduzierte Mahd an Wegrändern, Forderungen an den RVR zur Entwicklung von Wildnisgebieten in der Üfter Mark.)

 

6. Wassersicherung im kommunalen Einflussbereich.

+++ Aktuell +++

Exkursionen im August und September

Zwei weitere Termine für das Halbjahresprogramm stehen fest.

 

Bereits am Samstag, 16. August, ist der Rundgang durchs Naturschutzgebiet Rütterberg geplant, wo Volker Fockenberg vor Ort vor allem über Wildbienen und andere heimische Fluginsekten informiert. Treffpunkt ist um 14 Uhr der NSG-Zugang an der Bestener Straße.

 

Im Rahmen eines Tourangebotes werden am Samstag,19. September, zwei regionale Bauernhöfe besichtigt, wobei ein inhaltlicher Austausch mit den beiden Landwirten eingeplant ist. Dauer: 13 bis 18 Uhr, Kostenanteil (es gibt etwas zu essen) 15 Euro. Teilnehmerzahl: Mindestens 10, höchstens 20.

Anmeldung per Mail an info@nabu-dorsten.de erforderlich.

+++ Aktuell +++

Sonntags-Radtour durchs Storchenland

Wie bereits angekündigt führt Horst Papenfuß am nächsten Sonntag, 26. Juli, alle Interessenten durchs Reich der Störche im Hervester Bruch und erläutert die heimische Fauna des Naturschutzgebietes. Beginn der Fahrrad-Exkursion ist um 10.30 Uhr, voraussichtliche Dauer zwei Stunden. Treffpunkt ist der Parkplatz nahe der Unterführung Hervester Straße. Dazu an der Kreuzung Halterner Straße/Dorfstraße nach links, also in nördlicher Richtung, in die Dorfstraße einbiegen und noch ca. 100 m zum Parkplatz fahren.

+++ Aktuell +++

NABU Dorsten stellt Fragen an die Politik

Beim letzten Gruppentreffen wurde beschlossen, dass der NABU Dorsten vor der im Herbst anstehenden Kommunalwahl mit gezielten Fragen die Standpunkte der örtlichen Parteien zu wichtigen lokalen und regionalen Themen des Natur- und Umweltschutzes erfahren will. Ziel ist es, die gewählten Ratsfraktionen anschleßend an ihren schwarz auf weiß festgehaltenen Aussagen zu messen und auf Abweichungen hinzuweisen. Alle interessierten NABU-Mitglieder werden daher gebeten, konkrete Fragen möglichst knapp und präzise zu formulieren, damit beim nächsten Gruppentreffen ein Fragenkatalog erstellt werden kann. Termin ist Donnerstag, 16. 8, 19.30 Uhr, erneut im Eiscafe Riviera auf dem Hervester Fürst-Leopold-Gelände.

+++ Aktuell +++

Termine im Juli und in den Folgemonaten

An Sommertagen sehr angenehm: Weil das LEO geschlossen ist, trifft sich der NABU Dorsten turnusmäßig am 1. und 3. Donnerstag des Monats weiterhin in (bzw. vor) der Eisdiele Riviera auf dem ehemaligen Dorstener Zechengelände, um aktuelle Themen zu besprechen. Jeweils ab 19.30 Uhr am 2. Juli und am 16. Juli. 

Auch einige weitere Termine sind bereits festgelegt, falls das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht.

 

Am Sonntag, 26. Juli führt uns Horst Papenfuß bei einer Exkursion mit dem Fahrrad durch das Naturschutzgebiet Hervester Bruch. Start ist um 10.30 Uhr, Sammelpunkt der Parkplatz nahe der Schnellstraßenbrücke (zu erreichen, in dem man an der Ampelkreuzung Lippramsdorfer Straße, wo es rechts nach Hervest-Dorf geht, links abbiegt).

 

Am Samstag, 15. August, werden tatkräftige Helfer gebraucht, um Grünschnitt vom Naturschutzgebiet Rütterberg in einen Container zu entsorgen. Beginn ist um 10 Uhr.

 

Am Donnerstag, 3. September, führt eine NABU-Exkursion unter Leitung von Graf Merveldt zum bereits begrünten Teil der Sandgrube am Freudenberg. Start ist um 19 Uhr, Treffpunkt der Parkplatz am Steinwerk 1.

 

Und am Samstag, 26. September, lädt die Biologische Station zur Apfelsaftpressung ein.

+++ Aktuell +++

Kühles Eis versüsst heiße Sitzung

Da das LEO beim ersten Treffen nach der Corona-Pause noch geschlossen war, macht der Dorstener NABU jetzt aus der Not eine Tugend: Auch die zweite Zusammenkunft im Juni wird  wieder in der Eisdiele Riviera (neben dem Mezzomar) auf dem ehemaligen Zechengelände in Hervest stattfinden, so dass die Teilnehmer Gelegenheit haben, sich mit einem Eisbecher oder einem Kaffee zu erfrischen. Beginn ist am Donnerstag, 18.6., um 19.30 Uhr, Ende spätestens um 21 Uhr. Diesmal wird es u.a. um das Programm für die zweite Jahreshälfte und die Vorbereitung der wegen der Kontaktsperre ausgefallenen Jahreshauptversammlung gehen.

+++ AKTUELL +++

Erstes Treffen nach Korona-Pause

Zum ersten Treffen nach der Korona-Pause lädt der Vorstand des NABU Dorsten alle interessierten Mitglieder am Donnerstag, 4. Juni, ein.  Um 19.30 Uhr versammeln sich die Teilnehmer dazu am (bzw. wenn möglich im) Kulturzentrum LEO auf dem ehemaligen Zechengelände in Hervest. Bitte dazu den Mundschutz nicht vergessen!

+++ Aktuell +++

Malwettbewerb für Groß und Klein

Für Familien, die Korona ans Haus fesselt, bietet der NABU jetzt eine bunte Abwechslung, bei der es sogar etwas zu gewinnen gibt. Unter dem Motto "Frühling ist, was Du draus malst" startet der NABU NRW  einen Malwettbewerb, an dem Kinder und ihre Eltern teilnehmen können. Die besten eingesandten Bilder werden mit Preisen belohnt.

 

Dazu können die mit Buntstiften oder Farbmalkästen gerüsteten Teilnehmer in die vielfältige Natur eintauchen. Unter www.NABU-NRW.de/Malwettbewerb sind knifflige Rätsel und Vorlagen zum Ausmalen zu finden. Vor allem jedoch gilt es, selbst kreativ zu werden und ein Bild zum jeweiligen Thema zu malen. Zum Auftakt geht es um die Frühlingsboten der Natur: "Unsere Vögel in der Luft und im Garten". Amsel, Rotkehlchen, Blaumeise oder Zaunkönig - welches Familienmitglied hat welchen Lieblingsvogel. Oder welche Vögel sind beim Blick aus dem Fenster zu sehen?

 

Einsendeschluss für die erste Runde ist der 19. April. Bis dahin sollten die Bilder per Post an den NABU NRW, "Malwettbewerb", Völklinger Straße 7-9, 40219 Düsseldorf, geschickt oder per Email an info@NABU-NRW.de gesandt werden. Am 20. April startet der zweite Durchgang. Dann wird es um den Wolf und andere Tiere des Waldes gehen.

 

Willkommen beim NABU Dorsten

+++ Brandaktuell +++

Corona: Hauptversammlungen fallen aus!

Am 13. März wurde kurzfristig entschieden, dass wegen des Corona-Problems beide in den nächsten Wochen geplanten Jahreshauptversammlungen ausfallen. Sowohl die am 20. März geplante JHV des NABU Dorsten wie die ursprünglich am 27. März vorgesehene Kreis-JHV werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, der rechtzeitig mitgeteilt wird.

+++ Aktuell +++

Gruppentreffen am 5. März im LEO

Zum nächsten Gruppentreffen lädt der NABU Dorsten alle interessierten Mitglieder am Donnerstag, 5.3., um 19.30 Uhr ins Kulturzentrum "Das Leo" auf dem ehemaligen Zechengelände in Hervest ein. Unter anderem wird es diesmal darum gehen, den Veranstaltungsplan für 2020 zu konkretisieren.

+++ Aktuell +++

Arbeitseinsätze und Treffen im 1. Quartal 2020

Wie immer gibt es für NABU-Mitgliederin Dorsten im 1. Quartal des neuen Jahres wieder viel zu tun. Arbeitseinsätze zur Pflege von Naturschutzgebieten gehören ebenso dazu wie die Errichtung von Krötenzäunen. Und neben den turnusmäßigen Treffen steht im März auch die Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen bevor.

Zum Vormerken: Die Hauptversammlung, zu der noch schriftlich eingeladen wird, beginnt am 20. März um 19 Uhr im Cornelia-Funke-Baumhaus. Das ist der Pfeilervorbau des Dorstener Rathauses, Halterner Str. 5.

Lange vorher gilt es, in die Hände zu spucken und vor Ort etwas für den Naturschutz zu tun: Der erste Arbeitseinsatz, bei dem jeder Helfer willkommen ist, steht am Samstag, 25. Januar, ab 10 Uhr im Naturschutzgebiet Rütterberg bevor. Das liegt unweit der Bestener Straße nahe dem Euroquarzwerk in Dorsten-Östrich.  Am gleichen Ort geht es am Samstag, 8. Februar, weiter, ebenfalls ab 10 Uhr. Krötenzäune an der Gälkenheide und "Im Schöning", dem Abzweig von der B 58 in Deuten sollen am Samstag, 15. Februar, errichtet werden, falls kein Wintereinbruch dies kurzfristig verhindert. Und das nächste NABU-Treffen im Leo, bei dem auch das Jahresprogramm 2020 festgelegt werden soll, ist für Donnerstag, 6. Februar terminiert. Beginn im Kulturzentrum auf dem ehemaligen Zechengelände in Hervest ist wie immer um 19.30 Uhr.

+++ Aktuell +++

Naju-Termine im ersten Halbjahr 2020

Mareike und Heike laden alle Mitglieder des NAJU Dorsten zum ersten Treffen im neuen Jahr am 23. Januar ins Jugendhaus LEO auf dem ehemaligen Hervester Zechengelände ein. Dort wird auch der zweite Termin am 20. Februar stattfinden. Über die Treffpunkte der weiteren NAJU-Zusammenkünfte an anderen Orten wird kurzfristig per WhatsApp Bescheid gegeben. Die Termine bis zu den Sommerferien stehen aber bereits fest: Es sind der 19. März, der 23. April, der 28. Mai und der 25. Juni.

+++ Aktuell +++

Termine zum Jahresanfang 2020

Wie bereits vermutet, ist das LEO in der ersten Woche des neuen Jahres geschlossen. Das erste Treffen des NABU Dorsten findet dort also erst am Donnerstag,  16.1., um 19.30 Uhr statt. Dabei wird es darum gehen, ob unsere Gruppen erhebliche finanzielle Mittel einsetzt, um das Austrocknen des Deutener Moores per Klage zu verhindern. Außerdem sollen u.a. die Themen für Veranstaltungen im neuen Jahr besprochen werden. Zu den ersten Vorschlägen gehören ein Abend über Tauben (die Turteltaube ist schließlich Vogel des Jahres) sowie der Besuch einen Hofes mit Schweinehaltung.

Unsere "Neujahrsfeier" findet am Samstag, 18. Januar, ab 19 Uhr in Lunemanns Wirtshaus an der Marienstraße statt. Anmeldungen mit Angabe der Personenenzahl dazu bitte an wolfgang.schaefer@nabu-dorsten.de.

+++ Aktuell +++

Treffen am 20.12. und Feier am 18.1.

Zum letzten Gruppentreffen des Jahres lädt der NABU am Donnerstag, 20.12., ins Kulturzentrum LEO auf dem ehemaligen Zechengelände in Hervest ein. Beginn ist wie üblich um 19.30 Uhr. In der voraussichtlich kurzen Versammlung wird es vorrangig um den aktuellen Zwischenstand in Sachen "Klage für das Deutener Moor" gehen.

Ob das erste Treffen des Jahres am 2. Januar stattfindet, hängt davon ab, ob das Kulturzentrum bereits trotz der Weihnachtsferien in der ersten Januarwoche geöffnet ist. Auf jeden Fall findet am Donnerstag, 16.1., die reguläre Zusammenkunft statt. Dies wird noch im Dezember auf dieser Online-Seite mitgeteilt.

Anstelle einer Weihnachtsfeier wird es am Samstag, 18.1., eine NABU-Neujahrsfeier geben. Beginn ist um 19 Uhr im Gasthaus Lunemann im Marienviertel. Die Teilnehmer werden gebeten, sich vorher mit Angabe der Personenzahl per Mail unter wolfgang.schaefer@nabu-dorsten.de anzumelden, damit entsprechende Plätze reserviert werden können.  

+++ Aktuell +++

Arbeitseinsatz am 14.12. fällt aus

Wegen des anhaltenden Regens musste der am Samstag, 14.12., geplante Arbeitseinsatz im Naturschutzgebiet Rütterberg kurzfristig abgesagt werden. Ein Ersatztermin wurde bisher noch nicht vereinbart und wird voraussichtlich erst  im Januar 2020 festgelegt.

+++ Aktuell +++

Theorie und Praxis am 5. und am 14. Dezember

Naturfreunde können sich beim Dorstener NABU in der ersten Dezemberhälfte sowohl in der Theorie wie in der Praxis engagieren. Im Hervester Kulturzentrum "LEO" geht es beim turnusmäßigen Gruppenabend am Donnerstag, 5.12., um aktuelle Fragen. So soll auch darüber abgestimmt werden, ob Finanzmittel für den Erhalt des Deutener Moores einzusetzen sind. Ein Tipp für Vogelfreunde: Michael Drescher bringt alles mit, was für die Winterfütterung im heimischen Garten gebraucht wird. Das Vogelfutter kann an diesem Abend gekauft werden. Am Samstag, 14.12., folgt dann der nächste Einsatz unter freiem Himmel: Ab 10 Uhr soll das Naturschutzgebiet Rütterberg von Pflanzen befreit werden, die dort nichts zu suchen haben. Tatkräftige Helfer sind willkommen!  

+++ Aktuell +++

Gruppentreffen im "Leo" am 21. November

Wie üblich im Hervester Kulturzentrum "Leo" auf dem ehemaligen Zechengelände trifft sich der NABU Dorsten am Donnerstag, 21. November, um 19.30 Uhr. Diesmal wird es vorrangig darum gehen, ob die Ortsgruppe den nötigen Finanzanteil bereitstellt, damit durch ein Klageverfahren das Überleben der Fauna und Flora im Deutener Moor gesichert werden kann. Unter anderem wird es darüber hinaus um Arbeitseinsätze im Naturschutzgebiet Rütterberg gehen. Der Vorstand lädt alle interessierten Mitglieder zur Teilnahme an der Versammlung ein.

+++Aktuell+++

NABU-Treffen im November

Zur ersten turnusmäßigen Sitzung trifft sich die NABU-Gruppe Dorsten am Donnerstag, 7. November, im Hervester Kulturzentrum "Das Leo" um 19.30 Uhr. Zu den Themen werden die im November und Dezember geplanten Arbeitseinsätze gehören, aber auch die Suche nach einer neuen Lagerstätte für das NABU-Material. Wegen einer angestrebten neuen Nutzung steht der Deponie-Raum in der früheren Dekowe-Halle ab Anfang Dezember nicht mehr zur Verfügung.

Die zweite NABU-Sitzung im November ist für den 21.11. ebenfalls im "Leo" terminiert, Beginn wieder um 19.30 Uhr.

+++ Aktuell +++

Arbeitseinsätze für den Naturschutz

Um den typischen Lebensraum für spezielle Tiere und Pflanzen zu bewahren, sind auch in Naturschutzgebieten mitunter Eingriffe nötig. Der NABU Dorsten bittet deshalb seine Mitglieder um tatkräftige Unterstützung. Bei drei Arbeitseinsätzen sind Helfer herzlich willkommen. Los geht es jeweils um 10 Uhr an folgenden Terminen: Samstag, 12. Oktober, Beeker Bruch (Grenzbereich Lembeck, Reken), Samstag, 16. November, Rütterberg (Dorsten-Östrich, nahe Euroquarz) und Samstag, 14. Dezember, ebenfalls Rütterberg. 

+++ Aktuell +++

Wer kennt unberührte Stillgewässer?

Bei unserem letzten Treffen war Robert Donoso-Büchner zu Gast. Der Dorstener ist technischer Leiter des "Sealife" in Oberhausen und interessiert sich auch privat für das Leben der Fische. So erforscht er seit geraumer Zeit das Leben der Karausche. Dieser Fisch war früher bei uns weit verbreitet und in fast allen Flüssen, Seen und Tümpeln zuhause. Inzwischen ist die Art jedoch fast nur noch in abgeschiedenen kleinen Gewässern zu finden und durch die beiden sehr trockenen Sommer sogar vom Aussterben bedroht. Für seine Forschungsarbeit bittet Donoso-Büchner um Hilfe. Wer weiß, wo in unserer Region noch kleine unberührte Stillgewässer zu finden sind, möge ihm bitte die Standorte nennen. Kontakt:  robert.donoso@sealife.de (Eintrag vom 24.9.19)

+++ Aktuell +++

NAJU-Termine im 2. Halbjahr 2019

Die Dorstener  NAJU-Gruppe trifft sich nach den Ferien erstmals wieder am Donnerstag, 19. September, im Barloer Busch. Weitere Termine sind der 10. Oktober, 14. November und der 12. Dezember. Sobald der Winter Einzug hält finden die Treffen dann im Hervester Kulturzentrum "LEO" auf dem alten Zechengelände statt. Gruppenleiterin Heike Janzen freut sich, dass ihr ab September Mareike Hölscher zur Seite steht. (Eintrag vom 10.9.19)

+++ Aktuell +++

Termine, Termine, Termine!

Krötenzaunaufbau: Wer Zeit und Lust hat, beim Errichten der Krötenzäune mitzuhelfen, sollte sich zwei Termine vormerken. Zunächst ist geplant, am Samstag, 16. Februar, ab 10 Uhr am Schöning, einem Abzweig von der B 58 vor Altwulfen, den ersten Krötenzaun aufzubauen. Für die Gälkenheide wurde dann Samstag, 23. Februar, ebenfalls ab 10 Uhr, der nächste Termin ins Auge gefasst.  Sollte wider Erwarten starker Frost unsere "Bauvorhaben" durchkreuzen, wird dies auf dieser Seite mitgeteilt. Also vorsichtshalber nachschauen!

NABU-Gruppentreffen: Unser nächster Gruppenabend, bei dem es um kein spezielles Thema sondern die allgemeine Naturschutz-Arbeit geht, findet am Donnerstag, 21. Februar, ab 19.30 Uhr im Kreativraum des Leo-Kulturzentrums in Hervest statt.

NABU-Hauptversammlung: Auch der Termin unserer Jahreshauptversammlung wurde bereits festgelegt und kann vorgemerkt werden: Freitag, 22. März, 19 Uhr. Treffpunkt ist dann das Baumhaus, der Pfeileranbau des Dorstener Rathauses an der Halterner Straße 5. Die Tagesordnung geht allen Mitgliedern noch schriftlich zu.  (Eintrag vom 7.2.19)

+++ Aktuell +++

19.1.: Landschaftspflege-Aktion in Barkenberg

Erinnert sich noch jemand an die K6n? Mit dieser geplanten Straße sollte einst eine Verkehrsverbindung zwischen Barkenberg und Lembeck geschaffen werden. Die "Nordanbindung" kam jedoch nie zustande. Und der Dünencharakter des Geländes ist inzwischen unter wuchernden Pflanzen verschwunden. In einer gemeinsamen Aktion wollen der NABU Dorsten und Anwohner nun dafür sorgen, dass der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt wird. Freiwillige Helfer sind dabei am Samstag, 19. Januar, sehr willkommen und können gerne Schubkarren, Schaufel oder Laubrechen mitbringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Und die Stadt Dorsten stiftet allen Teilnehmern Erbsensuppe und Getränke. Treffpunkt ist um 10 Uhr die Maiberger Allee (Verlängerung des Wittenberger Damms) in der Kurve zwischen den Straßen Schwalbenstück und Südheide, wo auch die Autos geparkt werden können.  Am Straßenrand wird ein NABU-Hinweisschild aufgestellt. Achtung: Bei strengem Nachtfrost muss die Aktion verschoben werden. Deshalb bitte am besten am Vortag noch einmal auf diese NABU-Internetseite schauen, wo eine Absage so früh es geht gemeldet werden würde. (Eintrag vom 11.1.19)

+++ Hintergrund +++

Artenschutz in der Sandkuhle

Zum Hintergrund der Pflegeaktion vom 19. Januar hat Volker Fockenberg Informationen zusammen gestellt:

 

Die „Sandkuhle“ ist vor fast 50 Jahren beim Bau der „Neuen Stadt Wulfen“ (Barkenberg) entstanden. In die Sandfläche wanderten Bewohner aus letzten Resten der ehemals großen Wulfener Heidegebiete ein. Diese Heidereste sind heute längst zerstört. In der oligotrophen „Sandkuhle“ haben an Heide und Sandmagerrasen angepasste Spezialisten in Dorsten-Wulfen überlebt. Der Biotopkomplex "Silikat- und Sandtrockenrasen" gehört in NRW zu den stark gefährdeten Biotopen.

 

Die Lebensgemeinschaften der Sandfelder sind Sukzessionsstadien, die schließlich in Eichen-Birkenwald oder Kiefern-Eichenwald übergehen. Die natürliche Sukzession wird durch den hohen Stickstoffeintrag aus der Luft (in NRW durchschnittlich 12 kg je Hektar und Jahr) beschleunigt. Das Nebeneinander verschiedener, insbesondere früher Sukzessionsstadien ist Voraussetzung für eine Vielzahl bedrohter und für Sandgebiete charakteristischer Arten. Der NABU Dorsten möchte zusammen mit der Stadt Dorsten mit einer Pflegeaktion den hohen Naturschutzwert der Sandkuhle erhalten. Der Eigentümer der Sandkuhle, die Stadt Dorsten, will dafür Sorge tragen, dass es für die Helfer etwas zu essen und zu trinken gibt.

 

 

 

Maßnahme „Schaffung offener Sandflächen“:

 

Die Sandflächen und Sandtrockenrasen der Sandkuhle sind Nisthabitate vieler spezialisierter und gefährdeter Wildbienenarten. Für sie soll die störende Vegetation (überwiegend Gras und Brennnesseln) per Hand abgeplackt werden. Asche und Holzreste von alten Lagerfeuerstellen sollen ebenfalls entfernt werden.

 

 

 

Maßnahme „Anpflanzung von 6 Weiden“:

 

Viele Bienenarten der "Sandkuhle" nutzen Weiden (Salix) als Nahrungsquelle. Darunter befinden sich vier oligolektische Arten, die ausschließlich Weiden als Pollenquelle nutzen, sowie zwei Kuckucksbienen, die nur bei Weidenspezialisten schmarotzen. In der Sandkuhle wurden nur früh blühende Salweiden gefunden. Mittel und spätblühende Weiden fehlen dort. Ziel sollte ein lang anhaltendes Blütenangebot durch verschiedene Weidenarten sein. Daher plant der NABU drei männliche Bruchweiden (Salix fragilis; spät blühend) und drei männliche Purpur-Weiden (Salix purpurea; mittelspäte Blütezeit) zu pflanzen. Sowohl die männlichen als auch die weiblichen Kätzchen produzieren Nektar. Da nur die männlichen Pflanzen auch ein überaus reiches Pollenangebot liefern, sind männliche Pflanzen besonders wichtig für Bienen.

 

 

 

Maßnahme „Totholz- und Steinhaufen für Zauneidechsen“:

 

Totholz- und Steinhaufen bieten Eidechsen Sonnenplätze und zahlreiche Unterschlupfmöglichkeiten, in die die Tiere bei Störung und Verfolgung blitzschnell fliehen können. In der Sandkuhle soll ein Totholz- und Steinhaufen aus Stämmen von umgefallen Bäumen der Sandkuhle und aus Lesesteinen der umliegenden Äcker angelegt werden.

 

 

 

Maßnahme „Beseitigung von Laub“:

 

Von den umliegenden Wäldern und den Gehölzen der „Sandkuhle“ hat sich auf einigen Sandflächen eine Laubschicht gebildet. Da im Laub keine Wildbienen nisten und das Laub die Fläche eutrophiert, soll das Laub von einigen Flächen abgeharkt und in den Wald zurück gebracht werden.

 

 

 

 

 

 

 

+++ Aktuell  +++

Auf ein Neues am 17. Januar im Leo

Anders als geplant verlief das erste NABU-Treffen 2019 am 3. Januar. Wegen Erkrankung musste Sebastian Cornelius, neuer Klimaschutzmanager der Stadt Dorsten, seine Teilnahme kurzfristig absagen. Der Austausch soll nun wenn möglich am 17. Januar ab 19.30 Uhr im Leo nachgeholt werden. Das Hervester Kulturzentrum auf dem Zechengelände steht dann erstmals als Übergangs-Domizil während der Umbaupause des Altstadttreffs zur Verfügung. Die zehn Teilnehmer des ersten Treffens nutzten die Zeit auf andere Weise. So wurde u.a. beschlossen, 2019 auf eine Teilnahme am Lichterfest im November zu verzichten. Grund: Zu großer Aufwand, kaum nachhaltige Resonanz. Stattdessen will der NABU Dorsten aber künftig mit einem neuen Info-Stand (die Finanzierung erfolgt durch eine Spende der Volksbank Dorsten) gezielte Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Zum Beispiel durch unsere Präsenz bei Veranstaltungen, zu denen Besucher erwartet werden, die sich für Natur-, Umwelt- oder Tierschutz interessieren. Genannt wurden der "Tag des offenen Hofes" oder der "Tag des Offenen Gartens". Wer im Dorstener Veranstaltungskalender 2019 weitere geeignete Termine findet oder zündende Ideen hat, wird gebeten, seine Ideen mitzuteilen. (Eintrag vom 4.1.19)  

+++ Termine +++

Erste NAJU-Daten für 2019

Auch die Naturschutz-Jugend zieht 2019 wegen der Bauarbeiten im Altstadttreff ins "Leo" nach Hervest um. Die ersten beiden Treffen stehen dort am 17. Januar und am 14. Februar an. Wie immer donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Zum Vormerken auch schon die weiteren NAJU-Termine: 28. März, 11. April, 16. Mai, 13. Juni und 11. Juli. (Eintrag vom 12.12.18)

+++ Aktuell +++

Letztes Treffen 2018 am 20. Dezember

Nach der Weihnachtsfeier trifft sich die Dorstener NABU-Gruppe zum letzten Mal in diesem Jahr am Donnerstag, 20.12., um 19.30 Uhr im Treffpunkt Altstadt. Bei dieser Versammlung heißt es Abschied nehmen: Der Altstadt-Treff wird ab Anfang 2019 umgebaut, die Arbeiten werden jahrelang dauern. Im Neuen Jahr zieht der NABU daher ins Leo um, das Kulturzentrum auf dem Hervester Zechengelände.

Am 20. Dezember wird es hauptsächlich darum gehen, Termine, Aktionen und Veranstaltungen für das erste Quartal 2019 zu planen und zu besprechen. 

+++ Aktuell +++

Wo gibt es gute Nistkästen?

Ist es falsch oder richtig, im Winter Vögel im heimischen Garten regelmäßig zu füttern? Mit dieser Frage beschäftigte sich der NABU Dorsten am 6. Dezember. Klare Antwort: Die Winterfütterung wurde einhellig empfohlen. Voraussetzung ist die Verwendung von geeignetem Futter und von vernünftigen Futterstationen, am besten hängenden Kunststoffröhren, die durch Löcher mit Sitzstangen vier bis sechs Vögel gleichzeitig versorgen können. Herkömmliche Vogelhäuser sollten penibel sauber gehalten werden, um Infekte durch Kot zu verhindern. Und auf Palmöl für Knödel, so der NABU, sollte aus Umweltgründen verzichtet werden.

Zudem kam die Frage auf, wo Vogelfreunde gescheite Nisthilfen bekommen können. Michael Drescher empfiehlt Produkte der Firma Vivara, mit der der NABU schon länger kooperiert (www.vivara.de). Auch die Nistkästen aus Holzbeton der Firma Schwegler haben sich bewährt (www.schwegler-natur.de). Und schließlich gibt's ja auch noch den NABU-Shop (www.nabu-shop.de) (Eintrag vom 9.12.)

+++ Aktuell +++

Kritik an RVR-Aktion

Am 20. November erschien auf der Schermbeck-Seite der Dorstener Zeitung ein ausführlicher Artikel, in dem die Kritik von Jörg Meinecke in Zitaten den Aussagen der RVR-Forstverwaltung gegenübergestellt wurde. Hier der volle Wortlaut des Leserbriefes von Jörg Meinecke, der Grundlage des Artikels war.

 

Im Artikel „Kampf gegen Birken“ (vom 10.11.) wird vom Einsatz ehrenamtlicher Naturschützer im Waldgebiet Üfter Mark des RVR berichtet. Das ist an sich sehr löblich und verlangt große Hochachtung vor den Freiwilligen, die von weit angereist waren, um eine Woche lang unentgeltlich im Wald zu arbeiten.

Sprachlos machen einen allerdings die Tätigkeiten zu denen sie vom RVR eingesetzt wurden. Es wurden Pflanzungen aus Douglasien und Lärchen von Birken und Traubenkirschen befreit. Dies als Beitrag zur ökologischen Waldentwicklung zu bezeichnen, ist schon dreist.

Nachdem der RVR die Üfter Mark im Jahr 2002 (mit 40 % Förderung aus Naturschutzgeldern) erwarb, wurde ein Konzept zur naturnahen Waldentwicklung erarbeitet. Ziel war die Förderung einheimischer, standortgerechter Laub-Baumarten. Hierzu gehört auch die Birke, die nicht mehr gefällt werden sollten. Die nicht standortgerechten Douglasien und Lärchen sollten dagegen nicht nur nicht mehr gepflanzt, sondern sogar entfernt werden.

Der RVR hat sich verpflichtet, das Gebiet in einen naturnahen Laubwald umzuwandeln und

stellt dies auch auf seinen Internetseiten dar.

In der Praxis wurden jedoch seitdem viele Hektar Douglasien (Nadelbaum aus Nordamerika) und Lärchen gepflanzt und damit auf lange Sicht eine naturnahe Waldentwicklung verhindert.

Diese Praxis des RVR wird schon seit Jahren von den Naturschutzverbände und den Fachbehörden kritisiert, ohne dass sich etwas geändert hat.

Dass nun motivierte Ehrenamtliche vom RVR zu Arbeiten genutzt werden, die den

Naturschutzzielen für die Üfter Mark widersprechen, ist doch sehr fragwürdig. Ob die

Teilnehmer an der Aktion wussten, dass sie der Natur keinen Gefallen mit ihrem Einsatz getan haben und lediglich der RVR (Haushalt: 90 Millionen Euro) einige Tausend Euro für

unökologische forstliche Maßnahmen eingespart hat?

(Eintrag vom 20.11.2018)

+++ Aktuell +++

Info-Abend rund um die Wildbiene

Mit Insektenkundler Volker Fockenberg hat am Donnerstag, 4. Oktober, eine neue Gesprächsreihe des NABU Dorsten begonnen.  Der Experte blieb keine Antwort schuldig und informierte anschaulich über die 500 Arten der in Deutschland beheimateten Wildbiene und vor allem die Möglichkeiten, den Insekten im heimischen Garten Unterschlupf und Nahrung zu bieten.

Die mit Brutlöchern versehenen Ziegelsteine sollten am besten regengeschützt in Richtung Südost platziert werden, damit die Morgensonne die Fluginsekten wärmt. Die unterirdischen "Mieter" unter den Wildbienen bevorzugen sandigen Boden mit gar keinem oder wenig Bewuchs. Für den insektenfreundlichen Staudengarten empfahl Fockenberg 17 Pflanzenarten, vor allem den gewöhnlichen Natternkopf, Arznei-Beinwell, Glockenblumen, die breitblättrige Platterbse alias Stauden-Wicke und Herzgespann (Löwenschweif).

Wer den sehr informativen Abend verpasst hat, kann sich nachträglich durch Buchlektüre schlau machen: "Wildbienen - die anderen Bienen", Autor Paul Westrich, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, 19,80 Euro.

(Eintrag vom 4.10.18)

 

+++ Aktuell +++

Neue Inhalte, größere Aktualität

Der NABU Dorsten will sein Info-Angebot aktualisieren und seine turnusmäßigen Versammlungen so verändern, dass auch bisher passive Mitglieder Interesse finden, die Termine zu besuchen. Dies gilt vor allem für die Treffen am 1. Donnerstag des Monats.

 

Ab Oktober soll  dann jeweils aktuelle Fragen des Natur- und Umweltschutzes im Mittelpunkt stehen.  Ab 19.30 Uhr wird dann nach kurzer Einführung über regionale wie bundesweite Themen diskutiert, die gerade im Fokus von Naturschützern stehen. Außerdem soll in der neuen Reihe "NABU im Dialog" der Austausch mit anderen gesucht und gepflegt werden (Jäger, Landwirte, Angler, Forstwirte etc.). Mehr dazu in Kürze. Themenvorschläge von NABU-Mitgliedern sind ausdrücklich erwünscht! Beim Treffen am 3. Donnerstag des Monats geht es um die laufende Ortsarbeit, die Begleitung von Planverfahren und die Vorbereitung von Veranstaltungen und Aktionen. Neben dem Vorstand sind dazu auch interessierte Mitglieder willkommen.   

 

Die zweite Neuerung betrifft diese Online-Seite. Sie soll sich allmählich zur zentralen Info-Plattform des Dorstener NABU entwickeln. Ziel ist die möglichst zeitnahe Information über alle anstehenden Termine, Projekte und Aktionen. Außerdem die umgehende Dokumentation aller Aktivitäten in Wort und Bild. Schließlich wollen wir künftig häufiger in öffentliche Diskussionen eingreifen und zu relevanten Naturschutz-Themen Stellung nehmen. Die dazu an die Medien weitergeleiteten und vom Vorstand abgestimmten Texte sind dann im kompletten Wortlaut auf dieser Seite nachzulesen.  (Eintrag vom 6.9. 2018)

+++ Aktuell +++

Umzug ins Leo ab Januar 2019

Da der "Treffpunkt Altstadt" im kommenden Jahr erheblich umgebaut wird, muss der NABU Dorsten zumindest für die Dauer der Bauarbeiten - vermutlich 18 Monate - ein anderes Domizil für seine Versammlungen suchen. Wir ziehen ab Januar 2019 ins "Leo" um, das Hervester Kulturzentrum auf dem früheren Gelände der Zeche Fürst Leopold. Unsere Treffen werden dann im Kreativ-Raum des "Leo" stattfinden. Wir hoffen, dass dort das Motto "nomen est omen" zutrifft und die neue Umgebung unsere Arbeit beflügelt. Für größere Veranstaltungen besteht zudem die Möglichkeit, dafür im "Baumhaus" am Rathaus zu gastieren.  (Eintrag vom 6.9.2018)

+++ Aktuell +++

Keine Steinwüsten!

Zur aktuellen Diskussion über Schotter- und Kiesbeete in Dorsten und Schermbeck nahm die Nabu-Gruppe Dorsten Mitte Juli 2018 Stellung. Ende des Monats veröffentlichte die Dorstener Zeitung dann die wesentlichen Auszüge im Lokalteil:

 

Die meisten Menschen empfinden Steinwüsten in Vorgärten als kalt, leblos, trist und unansehnlich. Die Befürworter betrachten solche Kiesbeete als aufgeräumt, ordentlich und vor allem pflegeleicht. Dass gerade letzteres ein großer Irrtum ist, darauf weist nachdrücklich der Nabu Dorsten hin.

 

Denn die Natur bahnt sich auch durch Schotter ihren Weg. Schon nach zwei Jahren sprießen Moose und Pflanzen zwischen den Steinen, spätestens im dritten Jahr wirkt solch ein Kiesbeet dann hässlich und verwahrlost. Der Einsatz von Pflanzengiften ist zumeist unzulässig, das Jäten per Hand eine echte Sisyphus-Arbeit. Es gibt jedoch auch noch andere Gründe, die gegen eine Versteinerung sprechen.

  

Gerade Vorgärten und kleine Grünflächen haben eine besondere Bedeutung für die Artenvielfalt und das Klima in der Stadt. Sie bilden ökologische Trittsteine für Pflanzenarten, Insekten und Vögel, die auf der Suche nach Nahrung und Nistplätzen von Trittstein zu Trittstein wandern.

 

Grünflächen liefern saubere, frische Luft. Kies- und Steinflächen heizen sich dagegen stärker auf, speichern Wärme und strahlen sie wieder ab. Für das Stadtklima wird die Zunahme an Kies- und Steingärten zum Problem, vor allem, wenn zusätzlich notwendige Kaltluftschneisen durch neue Bebauungen wegfallen. Zudem stammen die Steine meist nicht aus dem heimischen Steinbruch, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit überwiegend aus China oder Indien.

 

Und wie gesagt: Auch im Steingarten gibt es immer etwas zu tun. Blätter fallen auf die steinernen Flächen und müssen abgesammelt werden, denn sonst siedeln sich in den Steinfugen Gräser und Pflanzen an. Ebenso bildet sich Moos auf den Steinen, wenn diese nicht regelmäßig gereinigt werden. Ein naturnaher Garten würde genauso viel oder wenig Arbeit machen.

 

Darüber informiert der Nabu auf seiner Internet-Seite www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/index.html. Abschreckende Beispiele sind auf der Facebook-Seite "Gärten des Grauens" zu finden.  (Eintrag vom 7.9.18)

+++ Aktuell +++

Die neuen NAJU-Termine sind online

Die neuen Termine der Naturschutzjugend (NAJU) für das zweite Halbjahr 2018 sind online.

 

Sie haben Interesse an den Aktionen der NAJU? Informieren Sie sich jetzt auf unserer Webseite!

 

Alle Termine und Infos zur NAJU finden Sie hier

 

 

+++ Aktuell +++

Hinaus zu Ameisenlöwe, Zauneidechse & Co

Bei schönsten Wetter sind sechs Kinder mit zwei Betreuern im Deutener Wald unterwegs gewesen und haben Ameisenlöwen, Eichenprozessionsspinner, Zauneidechsen, Frösche, Blindschleichen, "Borussenraupen", zahlreiche Schmetterlinge und Blauflügelige Ödlandschrecken gesehen. Alle hatten beste Laune und so vergingen die 3 Stunden im Wald wie im Fluge. 

+++ Aktuell +++

Wohnungsbau naturverträglich

Zusammen mit der Naturschutzgruppe des Heimatvereins Deuten haben 20 eifrige Kinder mit vielen helfenden Händen Nistkästen gebaut. Diese werden in den eigenen Gärten der Kinder oder in der nächsten Gruppenstunde der NAJU Kindergruppe aufgehängt, um die Wohnungsnot der heimischen Vögel zu lindern.

+++ Aktuell +++

Der Star ist Vogel des Jahres 2018

Star
Der Star - Vogel des Jahres 2018 - Foto: NABU/Georg Dorff

Er ist der neue Star unter den Vögeln: Mehr zum Vogel des Jahres 2018 | Zur Bildergalerie




+++ Aktuell +++

Der Wolf in NRW

Nordrhein-Westfalen gilt als Wolfserwartungsland. Mit in diesem Jahr sieben Nachweisen wandernder Wölfe gibt es hier jedoch noch kein eigenes Rudel. Selbst die Anwesenheit durchziehender Jungwölfe stellt extensive Weidetierhalter - insbesondere Schäfer - aber schon vor große Herausforderungen: Sollen Weidetiere dauerhaft vor Wolfsübergriffen geschützt werden, müssten entsprechende Herdenschutzmaßnahmen bereits jetzt getroffen werden. Der NABU stellt die Eckpunkte für ein Miteinander ohne Konflikte vor. Hier geht es zum Artikel

 



+++ Aktuell +++

Der NABU NRW wird 50

Auf nabu-nrw.de gibt es fast alles zu unserem runden Jubiläum in diesem Jahr. Angefangen von Imagefilm, der Jubiläumsausgabe "Naturschutz in NRW" über eine Kurzfassung unserer Chronik inkl. einiger Zeitzeugenporträts bis hin zur Dokumentation unserer Jubiläumsveranstaltung auf Schloss Drachenburg - aktuell vermitteln Fotos einen Eindruck von unserer Feier, in Kürze folgt auch noch die filmische Dokumentation. Jetzt reinschauen



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Die Natur braucht Freunde!

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.


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