Zwei Termine Anfang Juni

Der NABU Dorsten lädt zu Vortrag und Exkursion ein

Zu zwei Veranstaltungen lädt jetzt der Nabu Dorsten alle interessierten Naturfreunde ein. Am Donnerstag, 6.6.,  berichtet Ingo Koslowski über Wildbienen auf dem ehemaligen Kohlelager zwischen Lippe und Kanal. Der Nabu-Abend beginnt um 19.30 Uhr im Treffpunkt Altstadt.

 

Am Dienstag, 11. Juni, geht es hinaus in die Natur. Nabu-Mitglieder und Interessenten begleiten dann RVR-Förster Lennart Besten bei einem kleinen Rundgang durch den Barloer Busch. Der Forstfachmann wird dabei vor Ort seine konkrete Arbeit erläutern und verdeutlichen, mit welchen Maßnahmen Forstwirtschaft, Erholungsfunktion und Naturschutz im Stadtwald in Einklang gebracht werden. Treffpunkt zur Exkursion ist um 18.30 Uhr der Parkplatz am Nordeingang des Barloer Busches, an dem auch der Waldlehrpfad beginnt.

 

Die Teilnahme ist jeweils kostenlos.


18.4.: Natur pur rund um Hervest

Heimatverein und NABU laden zum Lichtbildvortrag ein

NABU-Mitglied Horst Papenfuß hat auf Einladung des Heimatvereins Dorf-Hervest einen sehenswerten Lichtbild-Vortrag vorbereitet, um die Zuschauer auf eine Bilderreise durch die Natur rund um den Dorstener Ortsteil zu entführen. Schauplatz ist ab 19.30 Uhr am 18. April das Heimathaus Hervest, Glück-Auf-Straße 376, nahe Einhaus. Aus diesem Grund fällt unser turnusmäßiges Treffen im Altstadtreff an diesem Tag aus, damit möglichst viele der Einladung des Heimatvereins folgen können. Der Eintritt ist frei.

 


Todesurteil für das Deutener Moor?

Verwaltungsgericht weist NABU-Klage zurück

Leider erfolglos geblieben ist die Klage, mit der der NABU das Sterben des Deutener Moores, eines Naturschutzgebietes, das seltenen Pflanzen eine Heimat bietet, abwenden wollte. Der zuständige Richter des  Verwaltungsgericht Düsseldorf entschied am 14. Februar, dass die Genehmigung der Bezirksregierung Münster für die langfristige Grundwasser-Entnahme durch die RWW rechtmäßig sei. Das ändert nichts daran, dass der NABU bei seiner Auffassung bleibt: Die vergangenen Jahre mit ihren trockenen Sommern haben gezeigt, dass durch den Klimawandel der natürliche Wassernachschub deutlich verringert wird. Bis das ohnehin bereits dahin siechende Deutener Moor endgültig trocken gefallen ist, dürfte bei anhaltender Wasserentnahme nun nur noch eine Frage der Zeit sein.